Geschäftsbericht 2009 / Bericht des Aufsichtsrates

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BERICHT DES AUFSICHTSRATES



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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

2009 war – wie schon 2008 – für die Finanzwirtschaft ein Jahr großer Herausforderungen. Das globale Finanzsystem wurde durch die Verwerfungen auf den internationalen Finanzmärkten, insbesondere seit dem Zusammenbruch der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, auf eine sehr harte Probe gestellt. Hinzukamen die sich deutlich verschlechternden volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen, auch in Nordrhein-Westfalen.

In diesem schwierigen Umfeld hat unsere NATIONAL-BANK ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Besonders bemerkenswert ist der Erfolg unserer Kapitalerhöhung. Sie bestätigt eindrucksvoll das Vertrauen in die Solidität der Bank und ihre erfolgreiche Strategie, sich als eine der führenden unabhängigen Regionalbanken in Deutschland auf anspruchsvolle Privat- und Firmenkunden zu konzentrieren. Zu diesem Erfolg trugen der Vorstand sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidend bei. Wir danken ihnen sehr herzlich für ihren großen persönlichen Einsatz in einem schwierigen Umfeld.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres haben wir die uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung von Aufsichtsrat, Präsidial- und Risikoausschuss sowie Vorstand obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Wir haben den Vorstand umfassend beraten und seine Geschäftsführung konsequent überwacht. Insbesondere haben wir uns ausführlich mit der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung sowie der Strategie und Planung der Bank befasst. Bei Entscheidungen von grundlegender Bedeutung waren wir immer eingebunden.

Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend schriftlich, elektronisch und mündlich über alle wesentlichen Entwicklungen der Bank. Schwerpunkte der Berichterstattung waren

  • die Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensführung,
  • die Umsetzung des Wachstums- und Optimierungsprogramms „FIT_09“,
  • die unter der Überschrift „Winning 2012“ verabschiedete strategische Planung der Bank,
  • die finanzielle Entwicklung und die Ertragslage der Bank,
  • das Risikomanagement sowie
  • Geschäfte und Ereignisse, die für die Bank von erheblicher Bedeutung waren.

 

Auch zwischen den Sitzungen wurden wir vom Vorstand über wichtige Vorgänge unaufgefordert schriftlich, elektronisch und mündlich informiert.

Außerdem habe ich mich als Vorsitzender des Aufsichtsrates vom Sprecher des Vorstandes fortlaufend über die aktuelle Geschäftsentwicklung, wesentliche Geschäftsvorfälle sowie die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der Bank, insbesondere im Hinblick sowohl auf die Risikovorsorge als auch die Entwicklung des Alternativen Kreditportfolios, unterrichten lassen. Darüber hinaus habe ich mich am 17. März 2009 mit Vertretern des Abschlussprüfers getroffen und mir den Prüfungsbericht 2008 und das Ergebnis in Gegenwart des Vorstandssprechers ausführlich erläutern lassen.

Die regelmäßige Berichterstattung des Vorstandes erfolgte quartalsweise schriftlich unter Beifügung ausführlicher Dokumentationen, Analysen und Bewertungen aus dem internen Rechnungswesen der Bank über die Entwicklung der Ertrags- und Vermögenslage im Vergleich mit dem Vorjahr sowie den Planwerten. Ebenfalls im vierteljährlichen Rhythmus wurde die Risikolage der Bank ausführlich und umfassend dargestellt. Die Risikoberichte umfassten

  • die Darstellung der Kredit-, Markt-, Liquiditäts- und operationellen Risiken,
  • die Risikotragfähigkeit über alle wesentlichen Risikoarten unter Berücksichtigung von Szenarioanalysen,
  • die Entwicklung des Kreditportfolios nach Strukturmerkmalen,
  • die Analyse der Wertberichtigungen und Abschreibungen,
  • die Relation der Kreditrisikovorsorge zum Expected und Unexpected Loss,
  • die Ursachen eingetretener Kreditausfälle,
  • Maßnahmen zur Risikooptimierung des Kreditportfolios,
  • die Migrationsbewegungen zwischen den einzelnen Ratingklassen im Kreditportfolio,
  • die Aufstellung aller Großkredite,
  • die Entwicklung und Bewertung des Alternativen Kreditportfolios sowie
  • sämtliche Kreditentscheidungen, die über die Regelgrenzen der Kreditrisikostrategie hinausgingen.

 

Wir haben uns über die Maßnahmen berichten lassen, die der Vorstand zum Umgang mit den durch die Verwerfungen an den Finanzmärkten entstandenen ökonomischen Folgewirkungen initiiert und umgesetzt hat. Dabei richtete sich der Blick insbesondere auf die Kreditrisiken bei mittelständischen Unternehmen und Finanzinstituten. Das Ziel war eine weitere Optimierung des Kreditportfolios.


Sitzungen des Aufsichtsrates

 

Im Berichtszeitraum haben fünf Sitzungen und eine Telefonkonferenz des Aufsichtsrates stattgefunden. Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wurden mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf jeweils vorbereitende Unterlagen für alle Zusammenkünfte zur Verfügung gestellt. Sowohl an allen Sitzungen als auch an der Telefonkonferenz haben sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrates mitgewirkt. Das gilt selbstverständlich auch für den Vorstand.

In den Zusammenkünften haben wir insbesondere über folgende Inhalte ausführlich gesprochen und, wenn erforderlich, Beschlüsse gefasst:

In der ersten Sitzung am 6. Februar 2009 wurden die Geschäftsentwicklung im Jahr 2008, der vorläufige Jahresabschluss 2008 sowie der vorläufige Dividendenvorschlag erörtert. Darüber hinaus haben wir über mögliche Kapitalmaßnahmen mit dem Ziel beraten, die Eigenkapitalstärke der Bank zu verbessern. Wir überzeugten uns von der Schlüssigkeit und Angemessenheit der vom Vorstand vorgetragenen Überlegungen. Darüber hinaus haben wir den Bericht über die Einhaltung des Corporate Governance Kodex der Bank beraten und verabschiedet. Des Weiteren hat der Aufsichtsrat seine Effizienzprüfung für das Jahr 2008 vorgenommen. Beanstandungen gab es – wie in den Vorjahren – nicht. Im Gegenteil. Der Aufsichtsrat arbeitet eigeninitiativ daran, seine Tätigkeit beständig zu optimieren.

In der Sitzung am 20. März 2009 haben wir den Jahresabschluss 2008 gebilligt, der damit festgestellt war. Ferner wurde der Geschäftsbericht sowie der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns erörtert. Die Beschlussvorschläge für die Tagesordnung der Hauptversammlung und der Bericht des Aufsichtsrates gegenüber der Hauptversammlung wurden verabschiedet. Die Entscheidung des Vorstandes, die in der Hauptversammlung am 10. Mai 2005 erteilte Ermächtigung, gemäß § 4 Abs. 2 der Satzung mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital zu erhöhen, auslaufen zu lassen, verbunden mit dem Vorschlag, die Hauptversammlung am 13. Mai 2009 zu bitten, einem neuen Kapitalrahmen zuzustimmen, haben wir in der Richtigkeit bestätigt und ihr satzungsgemäß zugestimmt. An der Sitzung haben, wie üblich, Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen. Sie haben das Ergebnis ihrer Prüfung vorgestellt und unsere Fragen ausführlich und umfassend beantwortet. In der Sitzung wurden außerdem die Jahresabschlüsse der NB-VERSICHERUNGS-SERVICE GmbH und der NB-IMMOBILIEN GmbH letztmalig vorgelegt. Die Geschäftsstrategie sowie die Berichte der Internen Revision und des Compliance Officer – jeweils für das Jahr 2008 – haben wir zur Kenntnis genommen.

In einer Telefonkonferenz am 30. April 2009 hat der Aufsichtsrat noch einmal ausführlich und umfassend über die weiteren Details der Umsetzung der Kapitalerhöhung der Bank beraten.

In der konstituierenden Sitzung am 13. Mai 2009, im Anschluss an die Hauptversammlung, erfolgte nach nochmals ausführlicher Erörterung die Beschlussfassung, dem Vorschlag des Vorstandes zuzustimmen, das Grundkapital der Bank von 31.200.000 € um 6.240.000 € auf 37.440.000 € durch Ausgabe von 2.080.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit Gewinnberechtigung ab 1. Juli 2009 gegen Bareinlage zu erhöhen. Zudem wurden der Prüfungsauftrag an die von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 erteilt und die Prüfungsschwerpunkte festgelegt. Hierzu zählen unter anderem die

  • Prüfung des Kreditgeschäfts,
  • Prüfung des Alternativen Kreditportfolios,
  • Prüfung von Konzentrationsrisiken,
  • Prüfung der Gesamtrisikolage der Bank,
  • Prüfung des aufsichtsrechtlichen Meldewesens,
  • Prüfung der Umsetzung der Solvabilitätsverordnung,
  • Prüfung der Vorbereitung zur Umsetzung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes,
  • Prüfung des Risikofrüherkennungssystems.

 

In der Sitzung am 20. August 2009 wurden wir ausführlich über die geschäftliche Entwicklung und den Erfolg der Kapitalerhöhung unterrichtet. Darüber hinaus haben wir die Risikolage der Bank, insbesondere bezogen auf das Kreditgeschäft sowie das Alternative Kreditportfolio, erörtert. Dasselbe gilt für die Kreditrisikostrategie und die vom Vorstand beschlossenen Maßnahmen, die Granularität des Kreditportfolios zu verbessern. Ferner wurde die Geschäftsstellenerfolgs- und Profit-Center-Rechnung für das Geschäftsjahr 2008 erörtert. Den Bericht des Geldwäschebeauftragten haben wir zur Kenntnis genommen.

In der letzten Sitzung des Jahres am 27. November 2009 haben wir die vom Vorstand unter die Überschrift „Winning 2012“ gestellte strategische Planung der Geschäftsjahre 2010-2012 ausführlich erörtert und zur Kenntnis genommen. In ihr beabsichtigt der Vorstand, innerhalb der drei folgenden Geschäftsjahre eine Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity) vor Steuern zwischen 15 und 20 % sowie eine Kosten-Ertrags-Relation (Cost Income Ratio) von 60 bis 65 % zu erreichen. Parallel dazu soll eine Eigenmittelquote (Capital Ratio) bezogen auf das Gesamtkapital von 10 bis 12 % sowie ein Verhältnis zwischen Ausleihungen und Einlagen (Loan to Deposit Ratio) von kleiner eins erreicht werden. Die Beschlussfassung des Vorstandes unter Bezugnahme auf die zuletzt genannten beiden Größen sowie die vier Korridore soll sicherstellen, dass es auf eine nachhaltige Entwicklung der Bank und nicht auf ein singuläres Renditeziel ankommt. Die strategische Planung steht unter den Voraussetzungen:

  • keine neuerlichen Marktverwerfungen,
  • ein normalisiertes Zinsniveau,
  • stabile Bewertungen,
  • im Vergleich zur Vorkrisenzeit erhöhte Margen sowie
  • ein moderates Wirtschaftswachstum.

 

Ferner haben wir die vom Vorstand neu gefasste Kreditrisikostrategie erörtert und zur Kenntnis genommen. Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungen war der Prüfungsbericht über die Wertpapierdienstleistungsgeschäfte sowie die Depotprüfung der Bank. Hierzu haben Vertreter des Abschlussprüfers das Ergebnis ihrer Untersuchungen vorgestellt und unsere Fragen ausführlich und umfassend beantwortet. Weiterhin wurden ausführlich die Konsequenzen erörtert, die sich aus der Neufassung der Mindestanforderungen für das Risikomanagement (MaRisk) vom 14. August 2009 sowie aus dem Gesetz über die Angemessenheit der Vorstandsvergütung ergeben. Hierzu hat uns der Vorstand eigeninitiativ das gesamte Vergütungssystem der Bank vorgestellt. Dabei konnten wir uns davon überzeugen, dass das Vergütungssystem keine unangemessenen Anreize zum Eingehen außergewöhnlicher bzw. unverhältnismäßiger Risiken gibt. Im Gegenteil. Das Vergütungssystem ist Ausdruck einer auf Nachhaltigkeit und Solidität angelegten Unternehmensführung. Es ist in dem Abschnitt "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" dieses Geschäftsberichts erläutert. Anpassungen der Geschäftsordnungen des Vorstandes, des Präsidial- und Risikoausschusses sowie des Aufsichtsrates haben wir aufgrund der jüngsten gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Änderungen beschlossen und schließlich der Erteilung von Prokuren zugestimmt. Zur Optimierung unserer eigenen Tätigkeit haben wir den Beschluss gefasst, dass der Vorstand im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zukünftig allein und damit wie bei anderen Instituten auch über die Erteilung von Prokuren entscheidet.



Sitzungen des Präsidial- und Risikoausschusses

 

Der Präsidial- und Risikoausschuss tagte im Berichtszeitraum viermal. An allen Sitzungen haben alle Mitglieder mitgewirkt. Schwerpunkte aller Erörterungen waren die Kapitalerhöhung der Bank, die Risikolage und die Entwicklung des Alternativen Kreditportfolios. Hinsichtlich des Alternativen Kreditportfolios bezieht sich das sowohl auf die Entwicklung an den Märkten für strukturierte und teilweise mit dinglichen Sicherheiten unterlegte Kreditforderungen als auch auf die unterschiedlichen Bewertungsmodelle. Gegenstand aller Sitzungen waren Berichte zu bemerkenswerten Engagements. Bemerkenswert sind Kreditengagements,

  • bei denen ein Einzelwertberichtigungsbedarf erstmals den Betrag von 500 Tsd. € erreicht bzw. überschreitet oder die Erhöhung einer Einzelwertberichtigung von mindestens 500 Tsd. € erforderlich ist oder
  • die aus anderen Gründen bemerkenswert sind und einen Blankoteil von mindestens 500 Tsd. € aufweisen.

 

Organkrediten wurde zugestimmt. Schließlich befasste sich der Ausschuss mit den nach Gesetz und Geschäftsordnungen vorlagepflichtigen Engagements sowie mit größeren oder mit erhöhten Risiken behafteten Krediten und erteilte – sofern erforderlich – seine Zustimmung. Sämtliche Sitzungen fanden jeweils unmittelbar vor der jeweiligen Aufsichtsratssitzung statt. Dabei wurden die nachfolgenden Aufsichtsratssitzungen umfassend vorbereitet.



Personalia

 

Im Aufsichtsrat endete die Amtszeit der Herren Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Hans-Peter Keitel, Dr. Friedrich Janssen und Dr. Matthias Mitscherlich turnusmäßig. Auf Vorschlag des Aufsichtsrates wählte die Hauptversammlung am 13. Mai 2009 die Herren erneut in den Aufsichtsrat.

Im Anschluss an die Hauptversammlung hat der Aufsichtsrat unter Vorsitz des an Lebensjahren ältesten Mitglieds, Herrn Dr. Henner Puppel, Herrn Schulte erneut zum Vorsitzenden gewählt. Unter Vorsitz von Herrn Schulte wurde anschließend Herr Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Keitel zum stellvertretenden Vorsitzenden wiedergewählt. Ferner wurde Herr Dr. Janssen erneut in den Präsidial- und Risikoausschuss berufen.

Zum 30. September 2009 endete die Bestellung von Herrn Karlheinz Nellessen als Mitglied des Vorstandes. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 6. Februar 2009 die Bestellung von Herrn Nellessen vom 1. Oktober 2009 bis zum 31. Mai 2011 verlängert. Anschließend wird er wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem Vorstand ausscheiden.

Im Rahmen der Geschäftsverteilung des Vorstandes wurde der neu geschaffene Bereich Unternehmenssteuerung und Kommunikation Herrn Dr. Lange zugeordnet. Die Anbindung dieses Ressorts beim Vorstandssprecher zeigt, welche Bedeutung der Vorstand der strategischen Entwicklung der Bank beimisst. Herr Lindner hat die Zuständigkeit für das ebenfalls neu geschaffene Customer Relationship Management der Bank übernommen. Hierin werden sowohl das zuvor bei Herrn Dr. Lange angesiedelte Total Quality Management als auch die vertriebsunterstützenden Marketingaktivitäten gebündelt. Das entspricht der gelebten Kundenorientierung unserer Bank.

Am 16. November 2009 verstarb unser langjähriges Mitglied Herr Klaus Hitzbleck. Er gehörte dem Aufsichtsrat von 1972 bis 1984 an. Er hat die Geschicke der Bank konstruktiv und engagiert begleitet. Der Aufsichtsrat wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.



Jahresabschluss

 

Die Buchführung und der Jahresabschluss mit Lagebericht für das Jahr 2009 sind von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählten Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft worden. Die Prüfung hat zu einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk geführt.

Wir haben uns den Jahresabschluss durch den Abschlussprüfer erläutern lassen und nach eigener Prüfung dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Ferner haben wir den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geprüft und keine Einwendungen erhoben.

Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss haben wir heute gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes für die Gewinnverwendung und zur Zahlung einer Dividende von 1,00 € je alter Aktie und 0,50 € je junger Aktie schließen wir uns an.



Interessenkonflikte und deren Behandlung

 

Sowohl der Aufsichtsrat als auch der Präsidial- und Risikoausschuss haben sich mit den nach § 15 des Gesetzes über das Kreditwesen erforderlichen Kreditgenehmigungen befasst. Dabei haben diejenigen Aufsichtsratsmitglieder an der Erörterung und Abstimmung nicht teilgenommen, die zum Zeitpunkt der Beschlüsse Mitglieder der Organe des betreffenden Kreditnehmers waren.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben mit Ausnahme ihrer Tätigkeit in den Gremien der Bank keine weiteren Beratungsleistungen der Bank gegenüber erbracht.

Über die Arbeit des Ausschusses wurde dem Aufsichtsrat regelmäßig berichtet.

Interessenkonflikte traten bei den Mitgliedern des Aufsichtsrates im Berichtsjahr nicht auf.



Corporate Governance

 

Eine zusammenfassende Darstellung der Corporate Governance unserer Bank ist in diesem Geschäftsbericht unter dem Abschnitt „Corporate Governance Bericht“ sowie auf unserer Website unter www.national-bank.de/WIR ÜBER UNS/Unternehmensprofil/Corporate Governance veröffentlicht.

Wir sind davon überzeugt, dass die NATIONAL-BANK auch unter den schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen gut positioniert ist, um weiterhin erfolgreich zu sein. Hohe Priorität hat dabei, das Potenzial in den Kerngeschäftsfeldern der Bank – anspruchsvolle Privat- und Firmenkunden – ertrags- und risikoorientiert auszubauen. Die strategische Planung des Vorstandes unter der Überschrift „Winning 2012“ hat, unter den genannten Voraussetzungen, dabei eine entscheidende Bedeutung. Auch als Folge dessen sollen die Geschäftsfelder noch besser miteinander verzahnt werden. Zudem soll die Disziplin hinsichtlich Kosten, Risiken und Kapital sowie der strikten Einhaltung aufsichtsrechtlicher Vorgaben konsequent fortgeführt werden.

Essen, den 4. März 2010

Für den Aufsichtsrat

Reinhold Schulte
Vorsitzender

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