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Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsentwicklung der SinnerSchrader Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften im Geschäftsjahr 2004/2005 intensiv begleitet. Dazu wurde er durch den Vorstand in den Aufsichtsratssitzungen sowie im Rahmen einer monatlichen Berichterstattung kontinuierlich über Strategie, Planung, aktuelle Lage und Geschäftsentwicklung sowie wichtige Geschäftsvorfälle informiert. Darüber hinaus fand ein schriftlicher, telefonischer und persönlicher Austausch zwischen Vorstand und Aufsichtsrat zu aktuellen Fragestellungen statt. Auf dieser Basis hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung des Vorstands überwacht.

 

Aufsichtsratssitzungen

Im zurückliegenden Geschäftsjahr ist der Aufsichtsrat zu fünf ordentlichen Sitzungen am 27. September 2004, 29. November 2004, 28. Januar 2005, 6. April 2005 sowie am 29. Juni 2005 zusammengetreten und hat darüber hinaus am 21. Dezember 2004 einen Beschluss im Umlaufverfahren gefasst. Mit Ausnahme der Sitzung am 29. November, bei der ein Mitglied verhindert war, waren auf den Sitzungen jeweils alle Mitglieder des Aufsichtsrats anwesend; das verhinderte Mitglied hat den am 29. November 2004 getroffenen Beschlüssen durch Gegenzeichnung des Beschlussprotokolls zugestimmt.

 

Im Vordergrund der Beratungen standen die laufende Geschäftsentwicklung in den einzelnen Quartalen, die Ergebnisse der im April 2004 durchgeführten Reorganisation, die Verwendung der eigenen Aktien, die Verringerung der Raumkapazität, die Geschäftsplanung sowie die Optionen der strategischen Weiterentwicklung des SinnerSchrader-Konzerns. Auf seiner Sitzung am 29. November 2004 hat der Aufsichtsrat den Konzernjahresabschluss und den Jahresabschluss der SinnerSchrader Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2003/2004 gebilligt.

 

Besetzung der Organe

Im Geschäftsjahr 2004/2005 kam es zu keinen Veränderungen in der Besetzung der Organe der SinnerSchrader Aktiengesellschaft. Herr Thomas Dyckhoff, seit Oktober 1999 Finanzvorstand der Gesellschaft, wurde für weitere drei Jahre, beginnend am 1. Januar 2005, zum Vorstand der SinnerSchrader Aktiengesellschaft bestellt.

 

Corporate Governance

Am 21. Dezember 2004 hat der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand die nach § 161 Aktiengesetz geforderte Entsprechenserklärung zum Corporate-Governance-Kodex, die die weitgehende Erfüllung der durch den Kodex gemachten Handlungsempfehlungen dokumentiert, abgegeben. Er hat diese Erklärung am 21. November 2005 auf der Basis des am 2. Juni 2005 aktualisierten Kodex für das laufende Geschäftsjahr erneuert.

 

Konzern- und Jahresabschluss

Die Buchführung und der Jahresabschluss der SinnerSchrader Aktiengesellschaft sowie der gem. § 292 a HGB mit befreiender Wirkung unter Anwendung der US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards US-GAAP aufgestellte Konzernabschluss einschließlich des zusammengefassten Lageberichts des Konzerns und der SinnerSchrader Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2004/2005 bzw. zum 31. August 2005 sind von der Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, im Auftrag des Aufsichtsrats geprüft und am 21. bzw. 22. November 2005 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Auf seiner Sitzung am 25. November 2005 hat der Aufsichtsrat in Gegenwart des Abschlussprüfers und des Vorstands den Jahresabschluss und den Konzernabschluss eingehend erörtert. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und Konzernabschluss sowie der Prüfungsbericht der Wirtschaftsprüfer waren den Mitgliedern des Aufsichtsrats im Vorwege der Sitzung zugeleitet worden. Nach eingehender Prüfung und Erörterung im Rahmen der Sitzung hatte der Aufsichtsrat keine Einwände und schloss sich den Ergebnissen des Abschlussprüfers an. Er hat den Konzernabschluss sowie den Jahresabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

 

Geschäftsentwicklung

Nach Erreichen des Break-even im vierten Quartal des Vorjahres hat SinnerSchrader im Geschäftsjahr 2004/2005 den Turnaround auch auf Jahresbasis sichtbar vollzogen. Die Restrukturierung und die Reorganisation des Geschäftes haben Früchte getragen - der Umsatz ist dynamisch gewachsen und das operative Ergebnis lag klar im positiven Bereich.

 

Erfreulich war auch, dass ein positiver Cashflow zu einer Stärkung der Liquiditätsposition geführt hat. Damit ist SinnerSchrader nach der im Berichtsjahr 2004/2005 zur Auszahlung gelangten Sonderausschüttung, durch die auf Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand Eigenkapital in Höhe von 1,82 € je Aktie an die Aktionäre ausgeschüttet wurde, finanziell uneingeschränkt solide und im Hinblick auf die Realisierung von Wachstumsoptionen handlungsfähig.

 

Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung des Internets für die Gestaltung der Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Kunden und eines verhalten positiven Ausblicks für das konjunkturelle Gesamtumfeld in Deutschland hat SinnerSchrader das Ziel, seine positive Entwicklung dynamisch fortzusetzen. Die Chancen dafür stehen gut. Der Aufsichtsrat wird den Vorstand in jeder Hinsicht in dem Bestreben unterstützen, diese zu nutzen und SinnerSchrader weiter nach vorne zu bringen.

 

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des SinnerSchrader-Konzerns für ihre engagierte Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Hamburg, 25. November 2005

 

Dr. Markus Conrad

Vorsitzender des Aufsichtsrats

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