Geschäftsbericht 2005/2006 / Konzernabschluss / Anhang

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Konzernanhang

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1 Allgemeine Grundlagen und Geschäftstätigkeit

Der Konzernabschluss der SinnerSchrader AG und ihrer Tochtergesellschaften (im Folgenden als „SinnerSchrader-Konzern“, „SinnerSchrader“ oder „Konzern“ bezeichnet) für das Geschäftsjahr 2005/2006 wurde nach den am Abschlussstichtag, dem 31. August 2006, gültigen International Financial Reporting Standards („IFRS“) des International Accounting Standards Board („IASB“) unter Berücksichtigung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee („IFRIC“) aufgestellt und entspricht den ergänzenden Anforde­rungen des § 315 a Handelsgesetzbuch („HGB“). Der Konzernabschluss zum 31. August 2006 wurde mit Beschluss des Vorstands vom 20. Oktober 2006 aufgestellt. Grundsätzlich besteht für die Hauptversammlung die Möglichkeit, den Konzernabschluss nach Freigabe zur Veröffentlichung noch zu ändern.

SinnerSchrader war für das Geschäftsjahr 2005/2006 erstmals verpflichtet, seinen Konzernabschluss nach IFRS aufzustellen. In den vorangegangenen Geschäftsjahren hatte SinnerSchrader seinen Konzernabschluss mit befreiender Wirkung auf der Grundlage der US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften United States Generally Accepted Accounting Principles („US-GAAP“) aufgestellt. Einzelheiten zu dem Übergang von US-GAAP auf IFRS und zu den für SinnerSchrader relevanten Unterschieden werden in 2 erläutert.

Der SinnerSchrader-Konzern ist ein vornehmlich in Deutschland tätiges Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Hamburg. Mit seinen Dienstleistungen unterstützt SinnerSchrader seine Kunden bei der Nutzung interaktiver Technologien, vor allem des Internets. Im Einzelnen erbringt SinnerSchrader folgende Leistungen:

  • Konzeption, Implementierung und Betreuung kundenindivi­dueller, interaktiver IT-Systeme
  • Beratung, Konzeption, Design und technische Implementierung von interaktiven Werbe- und Marketingmaßnahmen und Maßnahmen zur Markenführung im Internet
  • Planung und Management von Onlinevermarktungskam­pagnen
  • technischer Betrieb und Administration von internetbasierten IT-Systemen
  • Strukturierung, Analyse und Aufbereitung von Daten zum Verhalten von Nutzern interaktiver Systeme


Der SinnerSchrader-Konzern nahm seine Tätigkeit 1996 auf. Die SinnerSchrader AG wurde 1999 als neue geschäftsführende Muttergesellschaft gegründet. Sämtliche 11.542.764 ausgegebenen Aktien der SinnerSchrader AG sind zum Handel im geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard zugelassen.


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2 Erläuterungen zur Umstellung der Rechnungs­legung von US-GAAP auf IFRS

Der Jahresabschluss der SinnerSchrader Aktiengesellschaft („SinnerSchrader AG“ oder „Gesellschaft“) wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des Aktiengesetzes („AktG“) erstellt. Die Gesellschaft gilt als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Am 19. Juli 2002 wurde die EU-Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards verabschiedet. Danach sind alle kapitalmarktorientierten Unternehmen verpflichtet, ihren Konzernabschluss für Geschäftsjahre, die nach dem 1. Januar 2005 beginnen, nach IFRS aufzustellen. 

 

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2.1 Grundlagen der erstmaligen Anwendung der IFRS

Das Geschäftsjahr 2005/2006 vom 1. September 2005 bis zum 31. August 2006 ist das erste Jahr, in dem SinnerSchrader der EU-Verordnung folgend den Konzernabschluss nach IFRS aufzustellen hat. Bisher wurde der Konzernabschluss nach US-GAAP erstellt.

Da die IFRS die Angabe von Vergleichszahlen fordern, ist rückwirkend auch das Geschäftsjahr 2004/2005 nach IFRS darzustellen. Der 1. September 2004 gilt demnach als der Tag des Übergangs von US-GAAP auf IFRS.

Die Methodik der Umstellung legt IFRS 1 „First-time Adoption of International Financial Reporting Standards“ fest. Danach ist zum Tag des Übergangs eine Eröffnungsbilanz aufzustellen. Maßgebend für die Erstellung der Eröffnungsbilanz sind dabei die Vorschriften, die zum Bilanzstichtag des ersten IFRS-Abschlusses gelten. Für SinnerSchrader war dies der 31. August 2006.

Alle erforderlichen Anpassungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind retrospektiv vorzunehmen. Die sich ergebenden Unterschiede zwischen den Ansätzen der Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz zum 31. August 2004 nach US-GAAP und denjenigen zum 1. September 2004 nach IFRS waren erfolgsneutral mit den Gewinnrücklagen zu verrechnen. Eine aus der Anwendung der IFRS resultierende Vermögensabnahme bzw. Schuldenzunahme führte zu einer Eigenkapitalminderung und eine Vermögenszunahme bzw. Schuldenabnahme zu einer Eigenkapitalerhöhung.

Für die Aufstellung der Eröffnungsbilanz zum 1. September 2004 und die Ermittlung der Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2004/2005 war jeweils jener Wissens- und Kenntnisstand maßgebend, der der Erstellung der jeweiligen Abschlüsse damals zugrunde lag. Bessere Erkenntnisse, die nach dem jeweiligen Tag der Testatserteilung zugingen, waren erst in dem darauf folgenden Geschäftsjahr zu berücksichtigen.

 

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2.2 Wesentliche Unterschiede der Rechnungslegung nach IFRS und nach US-GAAP

Bei der Umstellung der Eröffnungsbilanz zum 1. September 2004 und des Abschlusses für das Geschäftsjahr 2004/2005 haben sich für SinnerSchrader die folgenden Unterschiede zwischen der Rechnungslegung nach IFRS und der nach US-GAAP ausgewirkt:

 

» Aktienbasierte Mitarbeitervergütungen
Aktienbasierte Mitarbeitervergütungen sind gemäß IFRS 2 „Anteilsbasierte Vergütung“ grundsätzlich ergebniswirksam zu erfassen. Dabei ist der auf den Berichtszeitraum entfallende Anteil des Marktwerts zum Zuteilungsstichtag als Personalkosten in die Gewinn- und Verlustrechnung einzustellen. Diese Kosten sind gegen eine Position in entsprechender Höhe im Eigenkapital zu bilden. IFRS 2 ist erstmalig in Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2005 beginnen. Bei der erstmaligen Anwendung ist zu beachten, dass die Regelungen von IFRS 2 rückwirkend auf die aktienbasierten Vergütungen anzuwenden sind, die nach dem 7. November 2002 ausgegeben wurden und deren Wartefrist zum 1. Januar 2005 noch nicht abgelaufen war.

Nach US-GAAP bestand bis zum 31. August 2005 für SinnerSchrader ein Wahlrecht, gemäß Accounting Principles Board Opinion („APB“) Nr. 25 aktienbasierte Vergütungspläne mit dem inneren Wert zu bilanzieren und die Auswirkung des Marktwertansatzes auf das Ergebnis als Pro-forma-Angabe gemäß Statement of Financial Accounting Standards („SFAS“) Nr. 123 im Anhang darzustellen. Ab dem 1. September 2005 war für SinnerSchrader nach US-GAAP SFAS Nr. 123 (R) anzuwenden und der Aufwand für Mitarbeiteroptionen erfolgswirksam zu behandeln. Die vorgeschriebene prospektive Anwendung von SFAS Nr. 123 (R) ab dem ersten Berichtsquartal 2005/2006 betraf anteilig alle Mitarbeiteroptionen, für die die Wartefrist zu Beginn der Berichtsperiode noch nicht abgelaufen war.

Bei der Aufstellung der Eröffnungsbilanz zum 1. September 2004 nach IFRS ergab sich aus der Anwendung von IFRS 2 zusätzlicher Personalaufwand in Höhe von 8.122 €, der den Verlustvortrag zum 1. September 2004 erhöhte. Als Gegenposition im Eigenkapital war gemäß IFRS 2 eine Position „Rücklage für aktienbasierte Mitarbeitervergütung“ zu bilden.

» Ausweis latenter Steuerpositionen
Latente Steuerpositionen sind gemäß IFRS grundsätzlich als langfristige Bilanzpositionen auszuweisen. Nach US-GAAP war innerhalb der Positionen für latente Steuern eine Unterscheidung in kurzfristige und langfristige vorzunehmen.

» Ausweis der Nutzungsrechte für Software
Nutzungsrechte für Software sind nach IFRS als immaterielle Vermögensgegenstände auszuweisen. Nach US-GAAP wurden sie von SinnerSchrader unter die Sachanlagen subsumiert.

 

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Tabelle 1a zeigt die Überleitung der Bilanz zum 31. August 2004 nach US-GAAP zur Eröffnungsbilanz zum 1. September 2004 nach IFRS:

 

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Tab. 1a – Überleitung der Konzern-Bilanz zum 1. September 2004 in €      
  Nach US-GAAP
31.08.2004
Erfolgsneutrale
Umgliederung
Nach IFRS
01.09.2004
       
Aktiva      
       
Kurzfristige Vermögensgegenstände:      
Liquide Mittel 1.334.258 1.334.258
Wertpapiere 25.704.158 25.704.158
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, netto      
nach Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen 1.779.577 1.779.577
Noch nicht abgerechnete Leistungen 353.428 353.428
Steuerrückforderungen 568.417 568.417
Sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten 786.397 – 568.417 217.980
Aktive latente Steuern
Kurzfristige Vermögensgegenstände, gesamt 29.957.818 29.957.818
       
Langfristige Vermögensgegenstände:      
Immaterielle Vermögensgegenstände/Software 56.179 56.179
Sachanlagevermögen 1.293.835 – 56.179 1.237.656
Aktive latente Steuern
Langfristige Vermögensgegenstände, gesamt 1.293.835 1.293.835
Aktiva, gesamt 31.251.653 31.251.653
       
Passiva      
       
Kurzfristige Verbindlichkeiten:      
Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären 20.768.780 20.768.780
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 428.171 428.171
Erhaltene Anzahlungen 70.094 70.094
Sonstige Rückstellungen 1.081.589 1.081.589
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten 762.504 762.504
Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt 23.111.138 23.111.138
Langfristige Verbindlichkeiten 86.841 86.841
       
Eigenkapital:      
Stammaktien, rechnerischer Nennwert 1 €,      
ausgegeben: 11.542.764 Stück, im Umlauf: 10.937.164 Stück 11.542.764 11.542.764
Kapitalrücklage 16.594.840 16.594.840
Rücklage für aktienbasierte Mitarbeitervergütung 8.122 8.122
Eigene Anteile, 605.600 Stück am 31.08.2004 –926.438 –926.438
Bilanzverlust (inkl. Gewinnrücklagen) –19.176.937 – 8.122 –19.185.059
Ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderungen 19.445 19.445
Eigenkapital, gesamt 8.053.674 8.053.674
Passiva, gesamt 31.251.653 31.251.653
       
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Die Überleitung des konsolidierten Eigenkapitals vom 31. August 2004 nach US-GAAP zum konsolidierten Eigenkapital in der Eröffnungsbilanz zum 1. September 2004 nach IFRS stellt sich wie folgt dar:

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Tab. 1b – Überleitung des konsolidierten Eigenkapitals in €  
   
Eigenkapital nach US-GAAP zum 31.08.2004 8.053.674
Erhöhung der Rücklage für aktienbasierte  
Mitarbeitervergütung 8.122
Erhöhung des Bilanzverlustes durch  
Vergütungsaufwand für Mitarbeiteroptionen –8.122
Eigenkapital nach IAS/IFRS zum 01.09.2004 8.053.674
   
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Bei der Überleitung der Bilanz zum 31. August 2005 nach US-GAAP auf die Bilanz nach IFRS waren die folgenden Posi­tionen anzupassen:

  • Im Eigenkapital war die Rücklage für aktienbasierte Mitarbeitervergütung in Höhe von 9.165 € zu bilden; der Bilanzverlust erhöhte sich dadurch von – 18.631.595 € auf – 18.640.760 €.
  • Software mit einem Buchwert von 101.172 € war aus den Sachanlagen in die immateriellen Vermögensgegenstände umzugliedern.
  • Steuerrückforderungen in Höhe von 178.274 € waren getrennt von den anderen sonstigen kurzfristigen Vermögensgegenständen und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten auszuweisen.
  • Die aktiven latenten Steuern waren aus der Gruppe der kurzfristigen Vermögensgegenstände in die Gruppe der langfristigen Vermögensgegenstände umzugliedern.

Bei der Überleitung der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2004/2005 verminderte die erfolgswirksame Buchung der Kosten für aktienbasierte Mitarbeitervergütung das Konzernergebnis um 1.043 € von 545.342 € auf 544.299 €.

Im Rahmen des Übergangs von US-GAAP auf IFRS hat SinnerSchrader in Bezug auf die Kapitalflussrechnung den Finanzmittelfonds dahin gehend erweitert, dass neben den bisher einbezogenen frei verfügbaren Kassenbeständen, Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Laufzeit von drei Monaten oder weniger sowie Schecks auch liquiditätsnahe Wertpapiere mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten, zu denen auch handelbare Geldmarktfonds mit einer Duration von bis zu drei Monaten gerechnet werden, als Zahlungsmitteläquivalente berücksichtigt werden.


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3 Darstellung der wesentlichen Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden

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3.1 Rechnungslegungsgrundsätze und Geschäftsjahr

Die konsolidierten Jahresabschlüsse des SinnerSchrader-Konzerns wurden nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und berücksichtigen alle zum 31. August 2006 gültigen Regeln dieser Standards sowie die Interpretationen des IFRIC. Sie beziehen sich auf die Geschäftsjahre, die sich vom
1. September 2005 bis 31. August 2006 („2005/2006“) und vom 1. September 2004 bis zum 31. August 2005 („2004/2005“) erstrecken, sowie auf die Abschlussstichtage 31. August 2006 bzw. 31. August 2005.

» Neue Rechnungslegungsvorschriften

Die SinnerSchrader AG hat die folgenden Standards und IFRIC Interpretationen, die bereits veröffentlicht wurden, jedoch noch nicht in Kraft getreten sind, nicht vorzeitig angewendet:

IFRS 7 „Finanzinstrumente: Anhangangaben“ ist erst ab Geschäftsjahren, die am oder nach dem 1. Januar 2007 beginnen, verpflichtend anzuwenden und fand bei der Erstellung des vorliegenden Abschlusses keine Berücksichtigung. Es ist nicht beabsichtigt, den Standard vorzeitig anzuwenden. Aus der Anwendung von IFRS 7 werden lediglich zusätzliche Angaben im Konzernabschluss, aber keine Auswirkungen auf Ansatz oder Bewertung von Finanzinstrumenten erwartet. 

Änderungen aus IAS 1 „Darstellung des Abschlusses“ zu Angaben zum Kapital, die erst ab Geschäftsjahren, die nach dem 1. Januar 2007 beginnen, verpflichtend anzuwenden sind, wurden ebenfalls nicht berücksichtigt. Es ist nicht beabsichtigt, die Änderungen des Standards vorzeitig anzuwenden. Aus der Anwendung der Änderungen von IAS 1 werden lediglich zusätzliche Angaben im Konzernabschluss erwartet.

Darüber hinaus sind weitere Standards verabschiedet worden, deren Anwendung für SinnerSchrader keine wesentlichen Auswirkungen hat.

 

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3.2 Konsolidierungskreis und -grundsätze

Die Konzernabschlüsse umfassen die Einzelabschlüsse der SinnerSchrader AG und sämtlicher direkter und indirekter Tochtergesellschaften, an denen die AG mehrheitlich beteiligt ist und über die sie faktisch die Kontrolle ausübt. In den Konzernabschlüssen für die Geschäftsjahre 2005/2006 und 2004/2005 umfasste der Konsolidierungskreis neben der SinnerSchrader AG die SinnerSchrader Deutschland GmbH, die SinnerSchrader UK Ltd. und die SinnerSchrader Benelux BV sowie die indirekten Tochtergesellschaften SinnerSchrader Neue Informatik GmbH, SinnerSchrader Studios GmbH und SinnerSchrader Studios Frankfurt GmbH.

Alle konzerninternen Transaktionen und Salden zwischen den verbundenen Unternehmen wurden eliminiert. Der Konzernabschluss wurde auf Basis der Einzelabschlüsse der genannten Konzerngesellschaften, die nach den jeweiligen lokalen Rechnungslegungsvorschriften, insbesondere den Vorschriften des HGB, erstellt sind, unter Durchführung notwendiger Anpassungsbuchungen zu IFRS aufgestellt.

Für den Konzernabschluss werden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze für gleiche Geschäftsvorfälle und Ereignisse unter ähnlichen Bedingungen zugrunde gelegt. Die Abschlüsse aller in den Konsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften sind auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Dieser entspricht dem Konzernstichtag.

 

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3.3 Berichtswährung und Währungsumrechnung

Die Berichtswährung lautet auf Euro (€). Der Ausweis erfolgt in vollen Eurobeträgen.

Die funktionale Währung der ausländischen Tochterunternehmen außerhalb der Eurozone – der Gruppe der europäischen Länder, die den Euro als Währung eingeführt haben – ist die jeweilige Landeswährung. Die Jahresabschlüsse dieser ausländischen Tochtergesellschaften werden in Euro umgerechnet, wobei die Umrechnung der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Umrechnungskurs des Bilanzstichtags und die Umrechnung der Umsatzerlöse, der Kosten der Umsatzerlöse und der Aufwendungen zum Durchschnittskurs des jeweiligen Geschäftsjahres erfolgt. Die kumulierten Währungsgewinne und Währungsverluste aus der Fremdwährungsumrechnung der Jahresabschlüsse werden in einem separaten Ausgleichsposten im Eigenkapital ausgewiesen. Währungsgewinne und -verluste aus Fremdwährungstransaktionen werden erfolgswirksam behandelt.

 

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3.4 Schätzungen und Annahmen

Die Aufstellung eines konsolidierten Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit IFRS erfordert, dass die Geschäftsleitung Schätzungen und Annahmen trifft, die Einfluss auf die ausgewiesenen Werte der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten und auf die Angaben über Eventualforderungen und Eventualverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sowie auf die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen des Berichtszeitraums haben. Die tatsächlichen Ergebnisse können von solchen Schätzungen abweichen. Wesentliche Schätzungen betreffen den Bereich der Anwendung der Percentage-of-Completion-(„POC“-)Methode sowie den Ansatz von Rückstellungen.

 

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3.5 Anlagevermögen

» Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang zu ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Sie werden ausgewiesen, wenn es wahrscheinlich ist, dass der dem Vermögenswert zuzuordnende künftige wirtschaftliche Nutzen dem Unternehmen zufließen wird, und wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Vermögenswerts zuverlässig bemessen werden können. Nach dem anfänglichen Ausweis werden immaterielle Vermögensgegenstände zu ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen und der kumulierten Wertminderungsaufwendungen bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum und die -methode werden jährlich zum Ende eines Geschäftsjahres überprüft.

Kosten für die Anschaffung von Software sind dann unter den immateriellen Vermögensgegenständen zu aktivieren, wenn sie nicht als Bestandteil der zugehörigen Hardware zu betrachten sind.

SinnerSchrader weist derzeit unter immateriellen Vermögensgegenständen nur entgeltlich erworbene Software aus. Diese wird linear über eine geschätzte Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Die Kosten, die entstehen, um den zukünftigen wirtschaftlichen Nutzen, den ein Unternehmen von dem ursprünglich bemessenen Leistungsgrad vorhandener Software erwarten kann, wiederherzustellen oder zu bewahren, sind als Aufwand zu erfassen.

 

» Sachanlagen
Sachanlagen werden gemäß International Accounting Standards („IAS“) 16 als Vermögenswert angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass ein mit ihm verbundener künftiger wirtschaftlicher Nutzen dem Unternehmen zufließen wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten verlässlich ermittelt werden können. Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen zu bewerten.
 
Die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Sachanlagevermögens beinhalten den Kaufpreis, Importzölle und sonstige nicht erstattungsfähige Steuern sowie alle direkt zurechenbaren Kosten, die entstehen, um den Vermögenswert in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Kaufpreisminderungen wie Rabatte, Boni, Skonti werden vom Kaufpreis abgezogen. Nachträglich anfallende Kosten wie Wartungs- und Instandhaltungskosten werden in der Periode, in der sie anfallen, aufwandswirksam erfasst. Wenn solche Kosten nachweislich zu einer Steigerung des zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens führen, der aus dem Gebrauch des Vermögenswerts resultiert und der über dem ursprünglichen Leistungsvolumen liegt, werden die Kosten als nachträgliche Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen von SinnerSchrader umfasst Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung, Computerhardware und Mietereinbauten.

Die Abschreibung erfolgt linear. Für Computerhardware wird in der Regel eine Nutzungsdauer von drei Jahren angenommen, für andere elektronische und elektrische Geräte und Einrichtungen vier bis acht Jahre, für Pkw sechs Jahre und für Büromöbel acht bis dreizehn Jahre. Einbauten in gemietete Räumlichkeiten werden über die geschätzte Nutzungsdauer der Einbauten oder den Restzeitraum bis zum Ende der Mietzeit, falls dieser kürzer ist, abgeschrieben.

Der Abschreibungsaufwand ist in den Kosten der Umsatzerlöse und in den betrieblichen Aufwendungen enthalten. Die Kosten für Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten werden aufwandswirksam erfasst.

Bei Verkauf oder Außerbetriebnahme von Sachanlagegütern werden die jeweils dazugehörigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und die kumulierten Abschreibungen ausgebucht und ein etwaiger Gewinn oder Verlust wird als sonstiger Ertrag oder sonstiger Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

 

» Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens
Der Wertansatz von Gegenständen des Anlagevermögens wird überprüft, wenn Anzeichen für eine außerplanmäßige Wertminderung vorliegen. Wenn der Wertansatz eines Vermögensgegenstands seinen erzielbaren Betrag übersteigt, wird nach IAS 36 eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Der erzielbare Betrag ist der jeweils höhere Betrag seines Nettoverkaufspreises oder seines Nutzungswerts. Der Nettoverkaufspreis ist der aus einem Verkauf zu marktüblichen Bedingungen erzielbare Betrag; der Nutzungswert ist der Barwert der erwarteten Erträge aus dem weiteren Gebrauch des Vermögensgegenstands und dem Verkaufswert am Ende der Nutzungsdauer. Der Nutzungswert wird für jeden Vermögensgegenstand einzeln bzw. für die entsprechende Zahlungsmittel generierende Einheit ermittelt. Sollten die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen, werden Wertaufholungen vorgenommen.

In den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 gab es keine Anzeichen für eine Wertminderung der immateriellen Vermögensgegenstände oder der Gegenstände des Sachanlagevermögens.

 

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3.6 Finanzinstrumente

Finanzinstrumente sind gemäß IAS 39 beim erstmaligen Ansatz mit den Anschaffungskosten anzusetzen, die dem beizulegenden Zeitwert der gegebenen Gegenleistung entsprechen. Transaktionskosten werden bei der erstmaligen Bewertung einbezogen. Käufe und Verkäufe von Finanzinstrumenten sind zum Handelstag zu bilanzieren.

Im Hinblick auf die Folgebewertung wird zwischen verschiedenen Kategorien von Finanzinstrumenten unterschieden, darunter zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente, bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente, von der Gesellschaft ausgereichte Kredite und Forderungen und zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente.

Finanzinstrumente mit festen oder bestimmbaren Zahlungen sowie einer festen Laufzeit, die die Gesellschaft bis zur End­fälligkeit halten will und kann, ausgenommen von der Gesellschaft ausgereichte Kredite und Forderungen, werden als bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente klassifiziert.

 

Alle anderen Finanzinstrumente, ausgenommen von der Gesellschaft ausgereichte Kredite und Forderungen, werden als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte klassifiziert.

Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente und zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden bei der Folgebewertung mit dem beizulegenden Zeitwert ohne Abzug von Transaktionskosten bewertet. Die beizulegenden Zeitwerte ergeben sich in der Regel aus Stichtagskursen an Finanzmärkten. Gewinne und Verluste aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten sind erfolgswirksam zu erfassen. Gewinne und Verluste aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten sind erfolgsneutral direkt im Eigenkapital zu erfassen, bis das Finanzinstrument verkauft wird, eingezogen wird, anderweitig abgegangen ist oder sobald für das Finanzinstrument eine dauerhafte Wertminderung festgestellt wurde. Direkt im Eigenkapital erfasste Gewinne oder Verluste werden in der Position „Sonstige Rücklagen“ ausgewiesen.

Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente sind mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode zu bewerten.

Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente mit einer Restlaufzeit von bis zu zwölf Monaten werden in den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesen. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden in den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesen, wenn die Gesellschaft die Veräußerung in den nächsten zwölf Monaten plant.

Ein finanzieller Vermögenswert wird ausgebucht, wenn das Unternehmen die Verfügungsmacht über die vertraglichen Rechte verliert, aus denen der finanzielle Vermögenswert besteht. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn die dieser Ver­bindlichkeit zugrunde liegende Verpflichtung erfüllt, gekündigt oder erloschen ist.

Im Hinblick auf die Klassifizierung relevante Finanzinstrumente von SinnerSchrader sind die Wertpapiere. Zum 31. August 2006 bestanden die Wertpapiere aus Commercial Papers mit Ursprungslaufzeiten von sieben Tagen bis zu einem Monat und Anteilen an Geldmarktfonds. Die Commercial Papers wurden als bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente klassifiziert und entsprechend zum 31. August 2006 mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Anteile an Geldmarktfonds wurden als zur Veräußerung verfügbar eingestuft und entsprechend bilanziert. Zum 31. August 2005 bestanden die Wertpapiere aus Anteilen an Geldmarktfonds, die als zur Veräußerung verfügbar eingestuft waren. Zu beiden Stichtagen waren die sich aus den von SinnerSchrader eingesetzten Finanzinstrumenten ergebenden Zinsrisiken aufgrund der geringen Restlaufzeit bzw. Duration vernachlässigbar.

 

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3.7 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und noch nicht abgerechnete Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit ihrem Nominalwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen ausgewiesen. Eine Überprüfung der Werthaltigkeit der Forderungen erfolgt regelmäßig auf Einzelbasis. Wertberichtigungen werden bei erkennbaren Einzelrisiken gebildet.

Erbrachte Leistungen aus Festpreisprojekten, die entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad nach der POC-Methode realisiert, aber noch nicht abgerechnet wurden, werden mit einem Anteil der für das Festpreisprojekt festgelegten Gesamtvergütung, also einschließlich der Gewinnmarge, als noch nicht abgerechnete Leistungen unter Gegenrechnung eventuell für das jeweilige Projekt erhaltener Anzahlungen ausgewiesen.

 

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3.8 Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert oder zum niedrigeren erzielbaren Betrag bilanziert.

 

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3.9 Liquide Mittel und Zahlungsmitteläquivalente

Liquide Mittel umfassen Kassenbestände, täglich verfügbare Bankguthaben sowie Festgelder mit einer Restlaufzeit von weniger als drei Monaten. Sie werden mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Als Zahlungsmitteläquivalente werden Wertpapiere mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten und Anteile an Geldmarktfonds qualifiziert. Zum 31. August 2006 und 31. August 2005 waren demgemäß sämtliche Wertpapiere als Zahlungsmitteläquivalente einzu­stufen.

 

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3.10 Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird gemäß IAS 7 nach der indirekten Methode erstellt. Der Finanzmittelfonds, dessen Veränderung in der Kapitalflussrechnung abgebildet wird, umfasst die liquiden Mittel sowie die Zahlungsmitteläquivalente. Ergebnisneutrale Wertanpassungen der im Liquiditätsfonds enthaltenen Wertpapiere werden in der Kapitalflussrechnung zusammen mit den wechselkursbedingten Veränderungen der liquiden Mittel unter „Kursbedingte Veränderung der liquiden Mittel und Zahlungsmitteläquivalente“ ausgewiesen.

 

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3.11 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige ­Verbindlichkeiten werden mit dem Nennwert bilanziert.

 

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3.12 Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden gemäß IAS 37 für rechtliche und faktische Verpflichtungen gebildet, die bis zum Abschlussstichtag wirtschaftlich entstanden sind, wenn es wahrscheinlich ist, dass die Erfüllung der Verpflichtung zu einem Abfluss von Konzernmitteln führt und eine zuverlässige Schätzung der Verpflichtungshöhe vorgenommen werden kann. Rückstellungen werden zu jedem Bilanzstichtag geprüft und an die jeweils beste Schätzung angepasst. Der Rückstellungsbetrag entspricht dem gegenwärtigen Wert der zur Erfüllung der Verpflichtung voraussichtlich notwendigen Aufwendungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Verpflichtungen gegenüber Dritten entsprechend IAS 37.

 

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3.13 Eigene Aktien

Eigene Aktien werden nach IAS 32 mit ihren Anschaffungskosten als Abzugsposten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

 

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3.14 Latente Steuern

Nach IAS 12 sind in der Bilanz nach IFRS latente Steueransprüche oder -verbindlichkeiten anzusetzen, wenn Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in der Bilanz nach IFRS und denen in der Steuerbilanz bestehen, die sich in zukünftigen Jahren umkehren („temporäre Unterschiede“). Latente Steueransprüche sind darüber hinaus auch für die zukünftige Nutzung steuerlicher Verlustvorträge zu bilden. Die Ermittlung latenter Steueransprüche und -verbindlichkeiten ist auf Basis der Liability-Methode vorzunehmen.

Die Ermittlung von Steueransprüchen und -verbindlichkeiten aus temporären Unterschieden hat für jedes Steuersubjekt getrennt zu erfolgen. Steueransprüche sind nur dann bzw. in dem Umfang anzusetzen, in dem ihnen Steuerverbindlichkeiten gegenüberstehen oder in dem die Realisierung durch zukünftige zu versteuernde Gewinne als wahrscheinlich eingestuft werden kann. Für ein Steuersubjekt werden Steueransprüche und -verbindlichkeiten saldiert ausgewiesen. Eine Saldierung zwischen verschiedenen Steuersubjekten ist nicht zulässig.

Für die Bewertung der temporären Unterschiede bzw. Verlustvorträge sind die am Bilanzstichtag gültigen bzw. für einen zukünftigen Zeitpunkt der Umkehrung von temporären Diffe­renzen am Bilanzstichtag rechtwirksam in Kraft getretenen Steuersätze anzuwenden.

Latente Steueraufwendungen bzw. -erträge sind direkt im Eigenkapital zu verrechnen, wenn sie sich auf Unterschiede beziehen, die sich nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung auswirken, wie z. B. Bewertungsänderungen bei zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten.

 

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3.15 Umsatzrealisierung

SinnerSchrader erbringt Dienstleistungen verschiedener Leistungsarten, die im Hinblick auf die Umsatzrealisierung unterschiedlich behandelt werden. Grundsätzlich realisiert SinnerSchrader Umsatz nur, wenn die Leistung oder Lieferung entsprechend den zugrunde liegenden vertraglichen Vereinbarungen ausgeführt wurde und der Gefahrenübergang auf den Leistungsempfänger oder Käufer stattgefunden hat, es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen aus dem Geschäft der Gesellschaft zufließt und die Höhe der Umsatzerlöse verlässlich bestimmt werden kann. Die Umsätze werden netto ohne Umsatzsteuer, Skonti, Kundenboni und Rabatte ausgewiesen. Sie enthalten erstattungsfähige Aufwendungen, wie z. B. Reisekosten, soweit sie Kunden in Rechnung gestellt und von diesen bezahlt wurden.

 

» Projekt- und Beratungsdienstleistungen
Projekt- und Beratungsdienstleistungen werden entweder nach Aufwand oder auf Basis eines Festpreises abgerechnet. Die Umsätze aus Projekten auf Festpreisbasis werden grundsätzlich entsprechend dem erzielten Leistungsfortschritt unter Anwendung der POC-Methode gemäß IAS 11.22 ff. bilanziert. Der Leistungsfortschritt wird dabei als Verhältnis der bereits geleisteten Personenstunden zu den für das Gesamtprojekt erwarteten Personenstunden bestimmt. Für drohende Verluste aus noch nicht fertiggestellten Projekten werden Rückstellungen auf Basis einer Einzelbetrachtung des Projekts zulasten der Periode gebildet, in der ein solcher Verlust wahrscheinlich wird. Umsätze im Rahmen von Verträgen nach Aufwand werden im Allgemeinen monatlich entsprechend dem für die Leistungs­erstellung angefallenen Aufwand angesetzt.

 

Umsätze, die auf Basis der POC-Methode realisiert, aber noch nicht in Rechnung gestellt wurden, werden in der Bilanz als noch nicht abgerechnete Leistungen ausgewiesen. Kunden in Rechnung gestellte und bezahlte Beträge, die den Umfang der abzugrenzenden Umsätze übersteigen, werden als erhaltene Anzahlung ausgewiesen.

» Mediadienstleistungen
SinnerSchrader erbringt für Kunden Leistungen zur Planung und Durchführung von Werbekampagnen im Internet (Mediadienstleistungen). Im Rahmen der Durchführung der Werbekampagnen kauft SinnerSchrader auf eigene Rechnung Werbeplätze ein. Die Kosten für den Einkauf der Werbeplätze (Mediakosten) werden im Zuge der Abrechnung der Mediadienstleistungen an die Kunden zusammen mit einer festen Vergütung oder einer Vergütung, die sich im Verhältnis zu den tatsächlichen Mediakosten rechnet, weitergereicht.

 

Umsätze für Mediadienstleistungen werden grundsätzlich mit bzw. nach dem Erscheinen der Werbung realisiert. Dabei wird der gesamte den Kunden zu berechnende Betrag als Brutto­umsatz, der um die weitergereichten Mediakosten verringerte Betrag als Nettoumsatz erfasst.

Realisierte Umsätze, die noch nicht in Rechnung gestellt wurden, werden in der Bilanz vermindert um für die Werbekampagnen erhaltene Anzahlungen und zuzüglich für den Einkauf von Werbeplätzen im Rahmen der Werbekampagne geleisteter Anzahlungen als noch nicht abgerechnete Leistungen ausge­wiesen.

» Betriebsdienstleistungen
SinnerSchrader übernimmt für seine Kunden Betriebsdienstleistungen, zu denen insbesondere auch die 24-Stunden-Überwachung und Betreuung von Internetanwendungen im Bereitschaftsdienst gehört. Die Vergütung für diese Dienstleistungen setzt sich in der Regel aus einem festen monatlichen Leistungsentgelt zuzüglich variabler, leistungsabhängiger Bestandteile zusammen und wird den Kunden monatlich oder quartalsweise in Rechnung gestellt. Insoweit das von SinnerSchrader betreute IT-System im SinnerSchrader-eigenen Rechenzentrum betrieben wird, werden monatlich fixe Nutzungsentgelte erhoben.

 

» Verkauf von Hardware und Software
Darüber hinaus liefert SinnerSchrader seinen Kunden auf Anfrage ergänzend zu anderen Dienstleistungen auch Hardware und Standardsoftware, die SinnerSchrader selbst am Markt einkauft. Die Umsatzrealisierung erfolgt nach Abrechnung bzw. nach dem Gefahrenübergang.

 

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3.16 Werbekosten

SinnerSchrader berücksichtigt Aufwendungen für Werbe- und Promotionmaßnahmen grundsätzlich zum Zeitpunkt des Entstehens in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Vertriebskosten. Diese Aufwendungen betrugen in den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 178.177 € bzw. 95.229 €.

 

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3.17 Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Eine Ausnahme bilden aktivierungsfähige Entwicklungskosten, sofern sie die Kriterien gemäß IAS 38.57 vollständig erfüllen.

In 2005/2006 wurden Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 61.275 € im Vergleich zu 131.795 € in 2004/2005 als Aufwand erfasst. In beiden Jahren wurden die Kriterien für eine Aktivierung der Forschungs- und Entwicklungskosten gemäß IAS 38.57 nicht erfüllt.

 

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3.18 Leasing

Die Leasingzahlungen sind dann als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses zu erfassen, wenn sie innerhalb eines Operating-Leasingverhältnisses, bei dem alle Risiken beim Leasinggeber verbleiben, anfallen.

SinnerSchrader hat ausschließlich Operating-Leasingverträge abgeschlossen. Sie betreffen im Wesentlichen als Dienstwagen zur Verfügung gestellte Pkw.

 

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3.19 Aktienbasierte Mitarbeitervergütung

IFRS 2 schreibt die ergebniswirksame Bilanzierung der Kosten aus der Ausgabe von Mitarbeiteroptionen auf Grundlage des beizulegenden Zeitwerts vor. Dabei ist der Marktwert der Option am Zuteilungsstichtag auf die Wartezeit für die Optionsaus­übung zu verteilen und jeweils anteilig als Personalkosten in die Gewinn- und Verlustrechnung der jeweiligen Periode einzustellen. Die Erfassung der Kosten erfolgt gegen das Eigenkapital in der Rücklage für aktienbasierte Mitarbeitervergütung.

Zum 31. August 2006 gab es bei SinnerSchrader zwei Aktien­optionspläne, deren Struktur und Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung unter 7.1 näher erläutert werden.

 

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3.20 Ergebnis je Aktie

SinnerSchrader berechnet das Ergebnis je Aktie in Übereinstimmung mit IAS 33. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird auf Basis des gewichteten Durchschnitts der ausstehenden Stammaktien ermittelt. Eigene Aktien bleiben demnach mit dem Datum des Rückkaufs bei der Berechnung der Basis für das Ergebnis je Aktie unberücksichtigt.

Für die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie wird der gewichtete Durchschnitt der ausstehenden Aktien um den Verwässerungseffekt aus der potenziellen Ausübung ausstehender Optionen, berechnet nach der Treasury-Stock-Methode, erhöht. SinnerSchrader hat im Rahmen seiner Mitarbeiteroptionsprogramme 1999 und 2000 Optionen zum Kauf von Stammaktien an Mitarbeiter ausgegeben. Die in den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 ausstehenden Optionen wurden bei der Berechnung des Verwässerungseffekts entsprechend berücksichtigt.


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4 Segmentberichterstattung

SinnerSchrader segmentiert sein Geschäft in Übereinstimmung mit IAS 14 primär anhand von Dienstleistungen in drei Segmente: Interaktive Software, Interaktives Marketing und Interaktive Dienste.

Im Segment Interaktive Software konzentriert sich SinnerSchrader auf die Konzeption, Implementierung und Pflege kundenindividueller interaktiver Software. Diesem Segment ist die SinnerSchrader Neue Informatik GmbH zugeordnet. Im Segment Interaktives Marketing ist das Geschäft mit Beratungs-, Kreativ- und Umsetzungsdienstleistungen zum Aufbau und zur Führung von Marken und zu Marketing- und Werbemaßnahmen im Internet und in anderen digitalen Kanälen zusammengefasst. Diesem Segment sind die SinnerSchrader Studios GmbH und die SinnerSchrader Studios Frankfurt GmbH zugeordnet. Im Segment Interaktive Dienste bündelt SinnerSchrader drei Bereiche, die für Kunden spezialisierte Dienstleistungen zur Unterstützung des Managements bestehender transaktions­orientierter Websites erbringen. Diese Dienstleistungen sind die Planung und Durchführung von Onlinewerbekampagnen, die technische Betreuung der Hardware und Software interaktiver IT-Systeme sowie die statistische Auswertung von Daten zum Nutzerverhalten von Websitebesuchern. Diese Bereiche werden zusammengefasst in der SinnerSchrader Deutschland GmbH geführt.

In Bezug auf das für SinnerSchrader sekundäre Berichtsformat der geografischen Zuordnung von Umsätzen rechnet SinnerSchrader die Umsätze denjenigen Ländern zu, aus denen heraus der Verkauf getätigt wurde. In den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 war demnach der gesamte Umsatz dem Inland zuzuordnen.

 

Tabelle 2a zeigt die Segmentinformationen für das Geschäftsjahr 2005/2006 und für den Bilanzstichtag 31. August 2006, während in Tabelle 2b die Vergleichsdaten des Vorjahres dargestellt sind:

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Tab. 2a – Segmentinformation für das Geschäftsjahr 2005/2006 bzw. für den 31. August 2006 in € und Anzahl            
  Interaktive
Software
Interaktives
Marketing
Interaktive
Dienste
Summe
Segmente
Konsolidierung
Holding
Konzern
             
01.09.2005 – 31.08.2006:            
Externe Umsätze 5.878.506 4.712.501 5.202.604 15.793.611 25.350 15.818.961
Interne Umsätze 858.993 387.141 308.826 1.554.960 –1.554.960
Bruttoumsatz 6.737.499 5.099.642 5.511.430 17.348.571 –1.529.610 15.818.961
Mediakosten ­— –2.665.433 –2.665.433 –2.665.433
Nettoumsatz 6.737.499 5.099.642 2.845.997 14.683.138 –1.529.610 13.153.528
             
Segmentergebnis (EBITA)            
  706.791 346.958 802.119 1.855.868 –1.255.683 600.185
Abschreibungen 68.658 41.926 55.188 165.772 386.426 552.198
Sachanlageinvestitionen 102.015 93.559 115.662 311.236 452.350 763.586
             
Vollzeitmitarbeiter, ø 52,8 43,5 14,4 110,7 18,2 128,9
             
31.08.2006:            
Gesamtvermögen 2.853.400 1.796.191 1.089.847 5.739.438 9.327.421 15.066.859
Anlagevermögen 182.784 137.360 135.919 456.063 1.188.620 1.644.683
Umlaufvermögen 2.670.616 1.658.831 953.928 5.283.375 8.138.801 13.422.176
Verbindlichkeiten 1.389.074 841.906 1.284.517 3.515.497 20.099 3.535.596
             
Mitarbeiter, Endstand 55 52 15 122 21 143
             
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Tab. 2b – Segmentinformation für das Geschäftsjahr 2004/2005 bzw. für den 31. August 2005 in € und Anzahl            
  Interaktive
Software
Interaktives
Marketing
Interaktive
Dienste
Summe
Segmente
Konsolidierung
Holding
Konzern
             
01.09.2004 – 31.08.2005:            
Externe Umsätze 5.737.009 4.179.739 4.398.393 14.315.141 14.315.141
Interne Umsätze 657.502 410.608 291.030 1.359.140 –1.359.140
Bruttoumsatz 6.394.511 4.590.347 4.689.423 15.674.281 –1.359.140 14.315.141
Mediakosten –2.092.386 –2.092.386 –2.092.386
Nettoumsatz 6.394.511 4.590.347 2.597.037 13.581.895 –1.359.140 12.222.755
             
Segmentergebnis (EBITA)            
  682.099 354.153 777.559 1.813.811 –1.636.713 177.098
Abschreibungen 59.522 25.065 26.600 111.187 429.806 540.993
Sachanlageinvestitionen 23.314 28.740 57.045 109.099 120.500 229.599
             
Vollzeitmitarbeiter, ø 57,6 42 14,3 113,9 17,9 131,8
             
31.08.2005:            
Gesamtvermögen 2.626.795 1.456.891 903.497 4.987.183 8.759.048 13.746.231
Anlagevermögen 151.562 87.480 75.449 314.491 659.267 973.758
Umlaufvermögen 2.475.233 1.369.411 828.048 4.672.692 8.099.781 12.772.473
Verbindlichkeiten 1.135.421 483.707 900.294 2.519.422 892.772 3.412.194
             
Mitarbeiter, Endstand 55 42 14 111 19 130
             
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Die Rechnungslegung für die einzelnen Segmente folgt den Rechnungslegungsgrundsätzen, die auch im Konzern angewandt werden. In der SinnerSchrader AG anfallende administrative Kosten werden, soweit zuordenbar, an die operativen Segmente berechnet. Nicht zuordenbare Kosten werden nicht auf die Segmente verteilt. Dies sind im Wesentlichen Kosten für originäre Holdingaufgaben, wie z. B. die Investor-Relations-Arbeit, sowie Kosten aus Überkapazitäten im Büro am Standort Hamburg, das von der SinnerSchrader AG angemietet wurde. Transak­tionen zwischen Berichtssegmenten werden wie unter fremden Dritten ausgeführt und entsprechend gebucht.

Tabelle 2c erläutert die Überleitung der Summe der Segmentergebnisse zu dem Ergebnis vor Steuern im Konzern für die Geschäftsjahre 2005/2006 und 2004/2005:

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Tab. 2c – Überleitung des Segmentergebnisses auf das Ergebnis vor Steuern des Konzerns in €    
  01.09.2005
31.08.2006
01.09.2004
31.08.2005
     
Segmentergebnisse (EBITA) aller Berichtssegmente 1.855.868 1.813.811
Nicht auf die Segmente umgelegte Kosten der Zentrale –1.254.765 –1.635.777
Ergebnisse vor Steuern der ausländischen Tochtergesellschaften –918 –936
EBITA des Konzerns 600.185 177.098
Finanzergebnis im Konzern 234.330 218.789
Ergebnis vor Steuern des Konzerns 834.515 395.887
     
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5 Angaben zur Bilanz

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5.1 Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens in den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 ist in den Tabellen 3a und 3b dargestellt:

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Tab. 3a – Entwicklung des Anlagevermögens in €        
  01.09.2005 Zugänge Abgänge 31.08.2006
         
Anschaffungs- und Herstellungskosten:        
Software 425.398 59.478 2.499 482.377
Immaterielle Vermögensgegenstände, gesamt 425.398 59.478 2.499 482.377
Computerhardware 1.210.653 303.003 150.332 1.363.324
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.157.800 94.017 100.242 1.151.575
Mietereinbauten 1.159.392 307.088 1.079.427 387.053
Sachanlagen, gesamt 3.527.845 704.108 1.330.001 2.901.952
Anlagevermögen, gesamt 3.953.243 763.586 1.332.500 3.384.329
         
  01.09.2005 Zugänge Abgänge 31.08.2006
         
Kumulierte Abschreibungen:        
Software 324.226 50.750 2.498 372.478
Immaterielle Vermögensgegenstände, gesamt 324.226 50.750 2.498 372.478
Computerhardware 1.061.873 138.689 149.864 1.050.698
Betriebs- und Geschäftsausstattung 698.924 98.261 60.128 737.057
Mietereinbauten 894.462 264.498 1.073.723 85.237
Sachanlagen, gesamt 2.655.259 501.448 1.283.715 1.872.992
Anlagevermögen, gesamt 2.979.485 552.198 1.286.213 2.245.470
         
  31.08.2005     31.08.2006
         
Nettobuchwerte:        
Software 101.172     109.899
Immaterielle Vermögensgegenstände, gesamt 101.172     109.899
Computerhardware 148.780     312.626
Betriebs- und Geschäftsausstattung 458.876     414.518
Mietereinbauten 264.930     301.816
Sachanlagen, gesamt 872.586     1.028.960
Anlagevermögen, gesamt 973.758     1.138.859
         
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Tab. 3b – Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2004/2005 in €        
  01.09.2004 Zugänge Abgänge 31.08.2005
         
Anschaffungs- und Herstellungskosten:        
Software 330.525 96.484 1.611 425.398
Immaterielle Vermögensgegenstände, gesamt 330.525 96.484 1.611 425.398
Computerhardware 1.128.458 110.581 28.386 1.210.653
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.154.159 11.264 7.623 1.157.800
Mietereinbauten 1.157.841 11.270 9.719 1.159.392
Sachanlagen, gesamt 3.440.458 133.115 45.728 3.527.845
Anlagevermögen, gesamt 3.770.983 229.599 47.339 3.953.243
         
  01.09.2004 Zugänge Abgänge 31.08.2005
         
Kumulierte Abschreibungen:        
Software 274.346 50.348 468 324.226
Immaterielle Vermögensgegenstände, gesamt 274.346 50.348 468 324.226
Computerhardware 1.002.506 86.159 26.792 1.061.873
Betriebs- und Geschäftsausstattung 611.387 93.369 5.832 698.924
Mietereinbauten 588.909 311.117 5.564 894.462
Sachanlagen, gesamt 2.202.802 490.645 38.188 2.655.259
Anlagevermögen, gesamt 2.477.148 540.993 38.656 2.979.485
         
  31.08.2004     31.08.2005
         
Nettobuchwerte:        
Software 56.179     101.172
Immaterielle Vermögensgegenstände, gesamt 56.179     101.172
Computerhardware 125.952     148.780
Betriebs- und Geschäftsausstattung 542.772     458.876
Mietereinbauten 568.932     264.930
Sachanlagen, gesamt 1.237.656     872.586
Anlagevermögen, gesamt 1.293.835     973.758
         
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5.2 Latente Steuern

Sowohl im Geschäftsjahr 2005/2006 als auch im Geschäftsjahr 2004/2005 waren im Konzern aufgrund von Unterschieden in den Ansätzen von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten nach IFRS und nach den jeweiligen steuerlichen Regelungen sowie aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen aktive latente Steuern auszuweisen. Nähere Erläuterungen dazu werden in 6.5 gegeben.

 

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5.3 Noch nicht abgerechnete Leistungen

Zum 31. August 2006 und zum 31. August 2005 wurden laufende Festpreisprojekte mit einem Betrag von 410.649 € bzw. 170.404 € als noch nicht abgerechnete Leistungen aktiviert. Dabei wurden von der POC-Bewertung der Projekte von insgesamt 514.375 € bzw. 197.092 € für die Projekte erhaltene Anzahlungen in Höhe von 103.726 € bzw. 26.688 € abgezogen.

 

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5.4 Steuerrückforderungen, sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Bei den Steuerrückforderungen zum 31. August 2006 und 31. August 2005 in Höhe von 125.920 € bzw. 178.274 € handelt es sich im Wesentlichen um gezahlte Quellensteuer auf Kapital- und Zinserträge, auf die SinnerSchrader aufgrund der bestehenden Verlustvorträge einen Erstattungsanspruch gegen die Finanzbehörde hat. In den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 wurden 73.163 € bzw. 52.757 € an Kapitalertragsteuern gezahlt.

Zum 31. August 2006 und 31. August 2005 standen die in Tabelle 4 aufgeführten sonstigen kurzfristigen Vermögensgegenstände und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten zu Buche:

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Tab. 4 – Sonstige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten in €    
  31.08.2006 31.08.2005
     
Übrige kurzfristige Vermögensgegenstände 50.267 39.531
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 54.938 113.346
Gesamt 105.205 152.877
     
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5.5 Wertpapiere

Tabelle 5 zeigt den Bestand an Wertpapieren sowie der auf sie entfallenden unrealisierten Gewinne und Verluste zum 31. August 2006 bzw. 31. August 2005:

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Tab. 5 – Wertpapiere in €          
  Anschaffungs-
kosten
Fortführung
Anschaffungs-
kosten
Unrealisierte
Gewinne
Unrealisierte
Verluste
Ausgewiesener
Buchwert
31.08.2006          
Geldmarktfonds 503.003 – 513 502.490
Commercial Papers 6.985.291 7.408 6.992.699
Wertpapiere, gesamt 7.488.294 7.408 – 513 7.495.189
           
31.08.2005          
Geldmarkt- und Genussscheinfonds 952.032 6.506 – 2.916 955.622
Wertpapiere, gesamt 952.032 6.506 – 2.916 955.622
           
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Geldmarktfonds und geldmarktähnliche Genussscheinfonds sind als zum Verkauf verfügbar, die Commercial Papers industrieller Emittenten als bis zur Endfälligkeit zu halten klassifiziert worden. ­Entsprechend IAS 39 wurden die Geldmarktfonds mit dem Marktwert zum 31. August 2006 bzw. 31. August 2005 angesetzt, wobei unrealisierte Gewinne bzw. unrealisierte Verluste unter Berücksichtigung des Steuereffekts direkt im Eigenkapital unter der Position „Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen“ erfasst wurden. Commercial Papers sind Wertpapiere, die abge­zinst erworben und nach Ablauf einer festen Laufzeit zu 100 % ­zurückgezahlt werden. Zum Bilanzstichtag 31. August 2006 wurden sie mit den nach der Effektivzinsmethode fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Am 31. August 2006 hatten alle Wertpapiere eine Restlaufzeit von weniger als drei Monaten bzw. unterlagen keiner vertraglichen Bindungsdauer.

 

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5.6 Eigenkapital

» Grundkapital
Das Grundkapital der SinnerSchrader AG betrug zum 31. August 2006 und zum 31. August 2005 jeweils 11.542.764 € und war in 11.542.764 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1 € je Aktie eingeteilt.

 

11.411.417 Aktien aller ausgegebenen Aktien befanden sich am 31. August 2006 und am 31. August 2005 im Umlauf. Die verbleibenden 131.347 Aktien wurden als eigene Aktien von der SinnerSchrader AG gehalten.

 

» Genehmigtes Kapital
Die Hauptversammlung hat am 28. Januar 2004 den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 15. Januar 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe ­neuer Aktien einmalig oder mehrfach um insgesamt bis zu 5.770.000 € zu erhöhen. Mit Eintragung des Beschlusses in das Handelsregister am 13. April 2004 wurde dieser rechtswirksam.

 

In den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 wurden aus dem genehmigten Kapital keine Kapitalerhöhungen durchgeführt.

» Bedingtes Kapital
Zum 31. August 2006 und 31. August 2005 hatte die SinnerSchrader AG bedingtes Kapital in Höhe von insgesamt jeweils 750.000 €, das in den Jahren 1999 und 2000 für die Ausgabe ­von Aktienoptionen an Mitarbeiter geschaffen wurde. Aus dem bedingten Kapital konnten letztmalig im Geschäftsjahr 2005/2006 Optionen an Mitarbeiter ausgegeben werden. In den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 wurden 148.200 Optionen bzw. keine Optionen an Mitarbeiter ausgegeben. Einzelheiten zu den Optionsprogrammen und zu ausstehenden Optionen sind in 7 aufgeführt.  

 

» Rücklage für aktienbasierte Mitarbeitervergütung
Die Rücklage erfasst die kumulierten Kosten aus der Vergabe von aktienbasierten Mitarbeitervergütungen. Zum 31. August 2006 und 31. August 2005 erreichte sie einen Wert von 17.121 € bzw. 9.165 €.

 

» Eigene Aktien
Zum 31. August 2006 und zum 31. August 2005 betrug der Bestand an eigenen Aktien jeweils 131.347 Stück, die von Juli 2002 bis September 2003 über die Börse zu einem Durchschnittskurs von 1,53 € zurückgekauft worden waren. Sie re­­präsentieren 1,14 % am Grundkapital. Für die eigenen Aktien ist gemäß IFRS ein Abzugsposten im Eigenkapital gebildet, der die Anschaffungskosten repräsentiert.

» Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen
Die erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen stammen in Höhe von – 306 € (Vj.: 2.141 €) aus der Erfassung unrealisierter Gewinne bzw. Verluste von Wertpapieren, die als zum Verkauf verfügbar klassifiziert wurden, sowie in Höhe von 25.652 € (Vj.: 25.655 €) aus der Währungsumrechnung im Rahmen der Konsolidierung der in Fremdwährung bilanzierenden Unternehmen des Konsolidierungskreises.

 

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5.7 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie in Tabelle 6 dargestellt zusammen:

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Tab. 6 – Sonstige Rückstellungen in €          
  31.08.2005 Verbrauch Zuführung Auflösung 31.08.2006
           
Personalbezogene Rückstellungen 911.062 –871.013 919.484 –39.313 920.220
Kunden-/projektbezogene Rückstellungen für          
Garantien, Rabatte und drohende Verluste 254.625 –199.745 420.141 475.021
Miet- und raumkostenbezogene Rückstellungen 155.891 –21.606 60.355 –16.644 177.996
Jahresabschluss- und prüfungsbezogene Rückstellungen 81.900 –81.900 74.084 74.084
Übrige Rückstellungen 61.908 –40.017 40.062 61.953
Gesamt 1.465.386 –1.214.281 1.514.126 –55.957 1.709.274
           
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5.8 Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungsposten hatten zum 31. August 2006 eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und gliedern sich in die in Tabelle 7 aufgelisteten wesentlichen Bestandteile:

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Tab. 7 – Sonstige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten in €    
  31.08.2006 31.08.2005
     
Verbindlichkeiten aus Lohn-, Kirchensteuern und Sozialaufwand 107.647 260.718
Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern 103.846 137.280
Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Auszug aus den Büroräumen am Standort Hamburg 400.563
Sonstige Verbindlichkeiten 4.442 8.027
Umsatzabgrenzungen und passive Rechnungsabgrenzungsposten 89.299 25.109
Gesamt 305.234 831.697
     
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5.9 Finanzielle Verpflichtungen und ungewisse Verbindlichkeiten

SinnerSchrader mietet seine Büroräumlichkeiten an den Standorten Hamburg und Frankfurt am Main sowie Firmenfahrzeuge im Rahmen von Miet- und Operating-Leasingverträgen. Die minimale Restlaufzeit der Mietverträge für die Büros in Hamburg und Frankfurt am Main betrug zum 31. August 2006 58 bzw. 56 Monate. Die Leasingverträge für die Firmenfahrzeuge hatten zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit zwischen 3 und 26 Monaten. Aus den Miet- und Leasingverträgen ergeben sich insgesamt in den kommenden Jahren finanzielle Verpflichtungen in der in Tabelle 8 angegebenen Höhe:

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Tab. 8 – Finanzielle Verpflichtungen in €    
  31.08.2006 31.08.2005
     
01.09.2006 – 31.08.2007 767.237 996.802
01.09.2007 – 31.08.2008 755.937 23.437
01.09.2008 – 31.08.2009 740.034 12.407
01.09.2009 – 31.08.2010 738.357 2.162
Nach 31.08.2010 1.007.922
Gesamt 4.009.487 1.034.808
     
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Die gesamten Aufwendungen aus Miet- und Leasingverträgen beliefen sich in den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 auf 1.058.565 € bzw. 1.466.317 €. Den Aufwendungen standen ­Erträge aus Untervermietungen in Höhe von 11.100 € bzw. 18.640 € gegenüber.

Aus dem normalen Geschäftsverlauf entstehen SinnerSchrader darüber hinaus regelmäßig bestimmte Eventualverbindlichkeiten, für die Rückstellungen gebildet werden, wenn es wahrscheinlich ist, dass in der Zukunft Ausgaben hierfür anfallen werden und wenn diese mit ausreichender Sicherheit geschätzt werden können.

Zum Bilanzstichtag sehen sich die zum SinnerSchrader-Konzern gehörenden Konzernunternehmen nur noch einer Klage ausgesetzt, die sich auf den Umbau des ehemaligen Betriebsgebäudes bezieht. Zum 31. August 2006 und zum 31. August 2005 belief sich die Rückstellung in Bezug auf diese Klage auf 100.000 €, da SinnerSchrader es für hinreichend wahrscheinlich hält, im Umfang des geschätzten Betrages in Anspruch genommen zu werden. Sie ist Teil der in 5.7 dargestellten sonstigen Rückstellungen.  

Im Rahmen der Anmietung der Büroräume an den Standorten Hamburg und Frankfurt am Main forderten die Vermieter jeweils Sicherheiten, die in Form von Bankbürgschaften erbracht wurden. Zum 31. August 2006 betrug das Volumen dieser Bürgschaften 680.563 € (Vj.: 1.478.668 €). In diesem Umfang kann SinnerSchrader über seine liquiden Mittel nur mit ausdrücklicher Genehmigung der bürgenden Bank verfügen.


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6 Bestandteile der Gewinn- und Verlustrechnung

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6.1 Aufteilung der Aufwendungen nach dem Gesamtkostenverfahren

Die Summe der Umsatz-, Vertriebs-, Verwaltungs- sowie Forschungs- und Entwicklungskosten der Geschäftsjahre 2005/2006 und 2004/2005 teilte sich nach Kostenarten wie in Tabelle 9 dargestellt auf:

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Tab. 9 – Betriebliche Kosten (ohne Restrukturierungskosten) nach Kostenarten in €    
  2005/2006 2004/2005
     
Personalaufwand 7.793.611 7.735.293
Aufwendungen für bezogene Waren 353.619 190.180
Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen 1.212.833 617.288
Abschreibungen auf Sachanlagen 552.198 540.993
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.718.206 2.685.356
Gesamt 12.630.467 11.769.110
     
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Der Personalaufwand bezieht sich auf eine durchschnittliche Personalkapazität von 129 Vollzeitmitarbeitern im Geschäftsjahr 2005/2006 bzw. 132 Vollzeitmitarbeitern im Geschäftsjahr 2004/2005.

 

Die Aufwendungen für bezogene Waren entstanden im Wesentlichen für Hardware und Software, die SinnerSchrader zum Weiterverkauf an seine Kunden bezog. Die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen umfassen vor allem Kosten aus dem Einsatz von Freelancern und Unterauftragnehmern.

 

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfielen in den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 auf die Anmietung und den Betrieb der Büroräume 1.163.223 € bzw. 1.224.106 €.

 

 

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6.2 Restrukturierungskosten und vergleichbare Kosten

Im Geschäftsjahr 2005/2006 wurde mit dem Abschluss der letzten arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzungen zu den Personalmaßnahmen und dem Umzug in neue Büroräumlichkeiten in Hamburg die Restrukturierung abgeschlossen. Die zulasten der Ergebnisse des Vorjahres gebildeten Rückstellungen waren dementsprechend zum 31. August 2006 verbraucht oder konnten aufgelöst werden.

Neue oder zusätzliche Maßnahmen waren im Geschäftsjahr 2005/2006 nicht mehr erforderlich und die Kostenansätze des Vorjahres für die noch umgesetzten Maßnahmen waren ausreichend, sodass keine weiteren Restrukturierungskosten anfielen.

Im Geschäftsjahr 2004/2005 waren sowohl für Restrukturie­rungen im Bereich der Personalkapazität als auch für die Bereinigung des Mietleerstands die Rückstellungen bzw. Verbindlichkeiten noch um insgesamt 356.275 € ergebniswirksam aufgestockt worden.

Tabelle 10 fasst die Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 sowie den Stand der Rückstellungen und Verbindlichkeiten für die getroffenen Restrukturierungsmaßnahmen zum 31. August 2006 und zum 31. August 2005 zusammen:

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Tab. 10 – Restrukturierungskosten und vergleichbare Kosten in €            
2005/2006 Stand
01.09.2005
Zusätzliche
Maßnahmen
Verbraucht Verbraucht Auflösung Stand
31.08.2006
      Unbar Bar    
             
Mitarbeiter 90.000 –52.941 –37.059
Standorte 306.775 –306.775
Gesamt 396.775 –359.716 –37.059
             
2004/2005 Stand
01.09.2004
Zusätzliche
Maßnahmen
Verbraucht Verbraucht Auflösung Stand
31.08.2005
      Unbar Bar    
             
Mitarbeiter 133.477 49.500 –92.977 90.000
Standorte 67.376 306.775 –67.376 306.775
Gesamt 200.853 356.275 –160.353 396.775
             
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6.3 Sonstige Erträge/Aufwendungen, netto

Die Zusammensetzung der sonstigen Erträge/Aufwendungen zeigt Tabelle 11:

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Tab. 11 – Sonstige Erträge und Aufwendungen in €    
  2005/2006 2004/2005
     
Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten und Rückstellungen 115.136 79.914
Aufwand aus dem Verkauf von Anlagevermögen – 36.987 – 3.539
Sonstige – 1.026 4.396
Gesamt 77.123 80.771
     
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6.4 Finanzergebnis

Das Finanzergebnis setzt sich wie in Tabelle 12 dargestellt aus Zinserträgen, Erträgen aus dem Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie Zinsaufwendungen zusammen:

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Tab. 12 – Zusammensetzung des Finanzergebnisses in €    
  2005/2006 2004/2005
     
Zinserträge 191.427 39.240
Realisierte Gewinne/Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren, netto 44.379 173.911
Erträge aus Finanzanlagen und Beteiligungen 25.565
Zinsaufwendungen – 1.476 – 19.927
Finanzergebnis, gesamt 234.330 218.789
     
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Zinsaufwendungen entstanden im Wesentlichen für die Bürgschaftsstellung von Banken.

 

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6.5 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die in den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich aus laufenden und latenten Bestandteilen wie in Tabelle 13a dargestellt zusammen:

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Tab. 13a – Laufende und latente Steuern der Periode in €    
  2005/2006 2004/2005
     
Laufende Steuern
Latente Steuern –357.205 –148.412
Gesamt –357.205 –148.412
     
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In beiden Geschäftsjahren fielen keine laufenden Steuern an, da die ausschließlich im Inland angefallenen Vorsteuergewinne vollständig gegen steuerliche Verlustvorträge verrechnet werden konnten.

 

Aufgrund von Bewertungsunterschieden zwischen den Bilanzansätzen nach IFRS und den Ansätzen in den jeweiligen Steuerbilanzen sowie aufgrund steuerlich nutzbarer Verlustvorträge waren latente Steuern zu bilden. Tabelle 13b zeigt die Zusammensetzung der latenten Steuerposition zum 31. August 2006 und 31. August 2005, gegliedert nach den Positionen, bei denen ein Bewertungsunterschied aufgetreten ist:

 

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Tab. 13b – Zusammensetzung der latenten Steuerposition in €    
  31.08.2006 31.08.2005
     
Aktive latente Steuern:    
Anrechenbare Verlustvorträge 1.188.738 1.476.129
Bewertung der Rückstellungen 35.437 17.152
Wertberichtigung auf aktive latente Steuern –495.363 –1.221.263
Aktive latente Steuern, gesamt 728.812 272.018
     
Passive latente Steuern:    
Bewertung unfertiger Erzeugnisse nach der Percentage-of-Completion-Methode 203.997 101.748
Bewertung der Wertpapiere –2.572 279
Bewertung der Sachanlagen 10.498 17.092
Bewertung des Umlaufvermögens 11.065 5.937
Passive latente Steuern, gesamt 222.988 125.056
     
Latente Steuern, gesamt 505.824 146.962
     
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Zum 31. August 2006 und 31. August 2005 lagen der Latenzberechnung steuerliche Verlustvorträge in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden zugrunde. In den drei Ländern können die jeweiligen Verlustvorträge unbegrenzt vorgetragen werden. Die Umfänge der Verlustvorträge sowie die zu deren Bewertung angesetzten Steuersätze sind in Tabelle 13c aufgelistet:

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Tab. 13c – Verlustvorträge und statutarische Steuersätze in € und %        
Für Körperschaftsteuer 31.08.2006 31.08.2006 31.08.2005 31.08.2005
  Verlustvortrag Steuersatz Verlustvortrag Steuersatz
         
Deutschland – 1.657.002 26,4 % 1) – 2.406.369 26,4 % 1)
davon im Organkreis – 1.527.104 26,4 % 1) – 2.276.471 26,4 % 1)
Großbritannien – 1.027.069 30,0 % – 985.879 30,0 %
Niederlande – 182.968 34,5 % – 174.617 34,5 %
         
Für Gewerbesteuer 31.08.2006 31.08.2006 31.08.2005 31.08.2005
  Verlustvortrag Steuersatz Verlustvortrag Steuersatz
         
Deutschland – 2.715.697 19,0 % – 3.465.064 19,0 %
davon im Organkreis – 2.074.299 19,0 % – 2.823.666 19,0 %
Großbritannien
Niederlande
         
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1) 25 % Körperschaftsteuer zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag

 

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Aktive latente Steuern sind nur in dem Umfang anzusetzen, in dem die zukünftige Realisierung des entsprechenden Vorteils hinreichend wahrscheinlich ist oder ihnen passive latente Steuern gegenüberstehen. Dementsprechend wurden zum 31. August 2006 und zum 31. August 2005 die Steueransprüche aus Verlustvorträgen in Großbritannien und den Niederlanden wertberichtigt, da das operative Geschäft in diesen Ländern weiterhin ruht. Gleiches gilt für Steueransprüche aus vororganschaftlichen Verlustvorträgen einer inländischen Organtochter, da auch hier eine Realisierung nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit prognostiziert werden kann.

Im Vorjahr wurden darüber hinaus für den inländischen Organkreis aufgrund der noch beschränkten Gewinnhistorie nach dem Turnaround aktive latente Steuern über die Höhe der passiven latenten Steuern hinaus nur in dem Umfang gebildet, in dem eine Realisierung im direkt anschließenden Geschäftsjahr als ausreichend wahrscheinlich eingeschätzt wurde. Zum 31. August 2006 war angesichts des Geschäftsverlaufs im Geschäftsjahr 2005/2006 davon auszugehen, dass die latenten Steueransprüche in voller Höhe in zukünftigen Perioden realisiert werden können, sodass die aktiven latenten Steuern des inländischen Organkreises vollständig zu bilanzieren waren.

Für den Ausweis in der Bilanz wurden die aktiven und passiven latenten Steuern für jedes Steuersubjekt getrennt saldiert. Von der gesamten latenten Steuerposition war der Teil, der sich auf die Bewertung der als zur Veräußerung verfügbar klassifizierten Wertpapiere im Umlaufvermögen bezog, direkt gegen das Eigen­kapital zu bilden.

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Steuer­aufwand bzw. -ertrag weicht von dem Wert ab, der sich bei Anwendung der gesetzlichen Steuersätze auf das Ergebnis vor Steuern ergäbe. Für die am 31. August 2006 und am 31. August 2005 abgeschlossenen Geschäftsjahre betrug der statutarische Steuersatz für die SinnerSchrader AG insgesamt 40,4 %. Er setzte sich zusammen aus dem Gewerbesteuersatz von 19 %, dem Körperschaftsteuersatz von 25 % sowie dem Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf den Körperschaftsteuersatz. Bei der Ermittlung des Gesamtsatzes war zu berücksichtigen, dass die Gewerbesteuer das der Körperschaftsteuer (einschließlich Solidaritätszuschlag) unterliegende Ergebnis mindert.

 

Tabelle 13d erläutert für die beiden Geschäftsjahre 2005/2006 und 2004/2005 den Unterschiedsbetrag zwischen dem rechnerischen Steueraufwand bzw. -ertrag auf Basis des statutarischen Steuersatzes und des in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Steueraufwands bzw. -ertrags:

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Tab. 13d – Steuerüberleitung in €    
  2005/2006 2004/2005
     
Aufwendungen (+) für bzw. Erträge (–) aus Ertragsteuern zu statutarischen Steuersätzen in Deutschland 337.016 159.877
Nicht abzugsfähige Aufwendungen für aktienbasierte Mitarbeitervergütung 3.213 422
Sonstige nicht abzugsfähige Aufwendungen/nicht zu versteuernde Erträge, netto 7.511 9.238
Nutzung von Verlustvorträgen und Veränderung der Wertberichtigung auf latente Steuern der inländischen Konzernunternehmen –705.316 –319.351
Veränderung der Wertberichtigung auf latente Steuern aus Verlustvorträgen, Steuersatzunterschiedeund Konsolidierungseffekte bei den ausländischen Tochtergesellschaften 371 1.402
Steuern für Vorjahre
Sonstige
Aufwendungen (+) für bzw. Erträge (–) aus Ertragsteuern gemäß Gewinn- und Verlustrechnung –357.205 –148.412
     
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6.6 Ergebnis je Aktie

Die Ableitung des unverwässerten und verwässerten Ergeb­nisses je Aktie für die Geschäftsjahre 2005/2006 und 2004/­2005 ist in Tabelle 14 dargestellt:

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Tab. 14 – Ergebnis je Aktie in € und Anzahl Aktien    
  2005/2006 2004/2005
     
Konzernergebnis 1.191.720 544.299
Unverwässerter gewichteter Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien 11.411.417 11.333.908
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,10 0,05
Unverwässerter gewichteter Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien 11.411.417 11.333.908
zzgl. Verwässerung aufgrund ausstehender Aktienoptionen 3.139 11.662
Verwässerter gewichteter Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien 11.414.556 11.345.570
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,10 0,05
     
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7 Aktienbasierte Vergütung

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7.1 Aktienoptionspläne

» SinnerSchrader-Aktienoptionsplan 1999
Im Oktober 1999 hatte die Hauptversammlung der SinnerSchrader AG den SinnerSchrader-Aktienoptionsplan 1999 („1999er-Plan“) verabschiedet, der die Gewährung von Aktien­optionen zum Bezug von insgesamt 375.000 Aktien an die Mitglieder des Vorstands der SinnerSchrader AG (40.000 Optionen), an die Geschäftsführer der verbundenen Unternehmen (10.000 Optionen), an alle Mitarbeiter der SinnerSchrader AG (55.000 Optionen) sowie an alle Mitarbeiter der verbundenen Unternehmen (270.000 Optionen) bis zum 8. November 2004 ermöglichte.

Die im Rahmen des 1999er-Planes gewährten Optionen haben ­
einen Ausübungspreis von 120 % des Durchschnitts der Schluss­kurse der SinnerSchrader-Aktie an der Frankfurter Börse an den zehn Handelstagen vor dem Zuteilungsdatum. Die Optionen des 1999er-Planes können zu je einem Drittel frühestens nach zwei, drei und vier Jahren nach Zuteilung ausgeübt werden. Der späteste Ausübungszeitpunkt ist sechs Jahre nach dem Zuteilungstag. In den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 wurden aus dem 1999er-Plan keine Optionen zugeteilt; es wurden auch keine Optionen ausgeübt. Zum 31. August 2006 standen noch 127.909 Optionen des 1999er-Planes mit einem durchschnittlichen Ausübungspreis von 14,63 € aus.

» SinnerSchrader-Aktienoptionsplan 2000
Im Dezember 2000 hatte die Hauptversammlung der Sinner­Schrader AG den SinnerSchrader-Aktienoptionsplan 2000 („2000er-Plan“) verabschiedet, der die Gewährung von Aktien­optionen zum Bezug von insgesamt 375.000 Aktien an die Mitglieder des Vorstands der SinnerSchrader AG (40.000 Optionen), an die Geschäftsführer der verbundenen Unternehmen (40.000 Optionen), an alle Mitarbeiter der SinnerSchrader AG (55.000 Optionen) sowie an alle Mitarbeiter der verbundenen Unternehmen (240.000 Optionen) bis zum 10. Januar 2006 ermöglichte.

 

Die im Rahmen des 2000er-Planes gewährten Optionen haben einen Ausübungspreis von 120 % des Durchschnitts der Schluss­kurse der SinnerSchrader-Aktie an der Frankfurter Börse an den zehn Handelstagen vor dem Zuteilungsdatum. Die Optionen des 2000er-Planes können zu je einem Drittel frühestens nach zwei, drei und vier Jahren nach Zuteilung ausgeübt werden. Der späteste Ausübungszeitpunkt ist sechs Jahre nach dem Zuteilungstag. Im Geschäftsjahr 2005/2006 und 2004/2005 wurden 148.200 bzw. keine Optionen aus dem 2000er-Plan neu zugeteilt; es wurden keine bzw. 19.018 Optionen zu einem Ausübungspreis von 2,76 € je Aktie ausgeübt. Zum 31. August 2006 standen noch 168.629 Optionen des 2000er-Planes mit einem durchschnittlichen Ausübungspreis von 2,27 € aus.

 

Tabelle 15a zeigt die Parameter, die zur Bewertung der am 1. Januar 2006 neu zugeteilten Optionen auf Basis des Black-Scholes-Modells herangezogen wurden:

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Tab. 15a – Parameter zur Bewertung der Optionen zum Ausgabezeitpunkt  
  2005/2006
   
Erwartete Optionslaufzeit 2,5 – 4,5 Jahre
Risikofreier Zinssatz 3,10 – 3,25 %
Erwartete Dividendenrendite 0 %
Erwartete Volatilität 48 %
   
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Die angegebene Volatilität wurde auf Basis der Schlusskurse der letzten 240 Handelstage vor dem Zuteilungstag bestimmt.

Tabelle 15b fasst die Veränderungen des Bestandes an ausstehenden Optionen aus dem 1999er-Plan und dem 2000er-Plan in den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 zusammen:

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Tab. 15b – Veränderungen im Bestand der ausgegebenen Optionen in € und Anzahl      
  Anzahl Gewichteter
durchschnittl.
Ausübungspreis
Gewichteter durchschnittl.
Wert zum
Zuteilungs-
zeitpunkt
       
Stand 31. August 2004 340.283 12,00 5,84
Neuzuteilungen
Ausübungen –19.018 2,76 1,42
Annullierungen –27.128 2,07 1,11
Stand 31. August 2005 294.137 13,51 6,56
Neuzuteilungen 148.200 2,08 0,00
Ausübungen
Annullierungen –88.199 2,11 1,26
Verfall –57.600 32,00 15,69
Stand 31. August 2006 296.538 7,60 3,09
       
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Weitere Informationen zu allen zum 31. August 2006 ausstehenden Optionen beider Optionsprogramme enthält Tabelle 15c:

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Tab. 15c – Ausstehende Optionen nach Ausübungspreisintervallen          
31.08.2006 Ausstehende
Optionen
    Gevestete
Optionen
 
Intervall von Ausübungspreisen in € Anzahl Gewichtete
durchschnittl.
Restlaufzeit
in Jahren
Gewichteter
durchschnittl.
Ausbungspreis
in €
Anzahl Gewichteter
durchschnittl.
Ausübungspreis
in €
           
0,00 – 5,00 226.685 2,43 2,40 154.155 2,60
5,01 – 10,00 14.970 0,62 6,76 14.970 6,76
10,01 – 30,00 29.940 0,00 16,46 29.940 16,46
30,01 – 50,00 16.104 0,00 34,96 16.104 34,96
50,01 – 90,00 8.839 0,00 62,43 8.839 62,43
Gesamt 296.538 1,89 7,60 224.008 9,42
           
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7.2 Aktienbasierte Boni

Zum 1. Januar 2005 wurde einem Mitglied des Vorstands ein aktienbasierter Bonus zugesprochen. Danach hat das Mitglied Anspruch auf eine Bonuszahlung in bar im Januar 2008 in Abhängigkeit von der Kursentwicklung der SinnerSchrader-Aktie bis zum 31. Dezember 2007. Der Bonusanspruch berechnet sich aus der Differenz zwischen dem durchschnittlichen Schlusskurs der SinnerSchrader-Aktie an den zehn Handelstagen vor dem 1. Januar 2008 und dem Referenzkurs von 1,61 € je Aktie multipliziert mit 200.000.


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8 Transaktionen mit nahe stehenden Personen

In den Geschäftsjahren 2005/2006 und 2004/2005 erzielte SinnerSchrader Umsätze in Höhe von 2.689.764 € bzw. 2.898.682 € mit Unternehmen, in denen Mitglieder des Aufsichtsrats von SinnerSchrader Aufsichtsratspositionen innehatten. Die Summen der nicht abgerechneten Leistungen und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber diesen Unternehmen betrugen am 31. August 2006 und am 31. August 2005 205.354 € bzw. 166.218 €.

Im Mai 2005 schloss SinnerSchrader einen Beratervertrag mit einem ehemaligen Vorstandsmitglied ab, das im April 2004 aus dem Vorstand ausgeschieden war. Im Rahmen dieses Vertrages hat SinnerSchrader Beratungsleistungen für die Weiterentwicklung des Geschäftes mit Betriebsdienstleistungen im Wert von 20.000 € beauftragt. Auf das Geschäftsjahr 2005/2006 und das Vorjahr entfielen davon jeweils 10.000 €. Der Vertrag lief zum 31. Dezember 2005 aus.


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9 Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, über die zu berichten wäre.


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10 Zusätzliche Angaben nach deutschem Handelsrecht

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10.1 Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2005/2006 waren durchschnittlich 135 Mitarbeiter im SinnerSchrader-Konzern beschäftigt. Davon waren 2 Mitarbeiter als Vorstände und 6 Mitarbeiter als Geschäftsführer von Tochterunternehmen bestellt. Im Vorjahr waren insgesamt durchschnittlich 138 Mitarbeiter im Konzern angestellt.

 

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10.2 Vergütung der Abschlussprüfer

Für die Abschlussprüfung des Jahresabschlusses und Konzern­abschlusses zum 31. August 2006 der SinnerSchrader AG wurden 58.568 € aufgewendet, davon 22.760 € in der AG und 35.826 € in den Tochtergesellschaften. Der Abschlussprüfer, die Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, erhielt darüber hinaus im Geschäftsjahr 2005/2006 Honorare in Höhe von 17.127 € für sonstige Bestätigungs- und Bewertungsleistungen und 215 € für sonstige Leistungen.

 

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10.3 Vorstand

Folgende Personen waren im Geschäftsjahr 2005/2006 als Vorstand bestellt:

  • Matthias Schrader, Kaufmann, Vorsitzender
  • Thomas Dyckhoff, Kaufmann, Finanzvorstand


Die Bestellung von Herrn Schrader wurde am 20. Dezember 2005 für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2010 erneuert. Die Vorstände übten ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Die Vergütung der Vorstände im Geschäftsjahr 2005/2006 betrug insgesamt 299.729 € und setzte sich wie folgt zusammen:

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Tab. 16a – Vergütung der Vorstandsmitglieder 2005/2006        
  Festgehalt
in €
Sonstige
Leistungen in €
Variable
Vergütung in €
Aktien-
optionen
Stückzahl
         
Matthias Schrader 127.920 15.787
Thomas Dyckhoff 118.333 12.689 25.000
Gesamt 246.253 28.476 25.000
         
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10.4 Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr an:

  • Dr. Markus Conrad, Vorsitzender (bis zum 27. Januar 2006)
  • Reinhard Pöllath, Rechtsanwalt, Vorsitzender (ab 27. Januar 2006; davor stellvertretender Vorsitzender)
  • Dieter Heyde, Diplom-Kaufmann, stellvertretender Vorsitzender (ab 27. Januar 2006)
  • Frank Nörenberg, Rechtsanwalt


Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder setzte sich im Geschäftsjahr 2005/2006 wie folgt zusammen:

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Tab. 16b – Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder 2005/2006        
  Vergütung
in €
Sonstige
Leistungen in €
Variable
Vergütung in €
Aktien-
optionen
Stückzahl
         
Dr. Markus Conrad 3.266 89 1.633
Reinhard Pöllath 7.183 218 3.592
Dieter Heyde 3.551 129 1.775
Frank Nörenberg 4.000 218 2.000
Gesamt 18.000 654 9.000
         
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Als sonstige Leistung ist für jedes Aufsichtsratsmitglied die anteilige Prämie für die von der Gesellschaft abgeschlossene Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Organe juristischer Personen ausgewiesen.

 

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10.5 Bestand an Aktien und Bezugsrechten auf Aktien der Organmitglieder („Directors’ Dealings“), ungeprüft

Die folgende Tabelle zeigt die Bestände an Aktien der SinnerSchrader AG sowie die Bestände an Bezugsrechten auf diese Aktien, die von den Organmitgliedern der SinnerSchrader AG zum 31. August 2006 gehalten wurden, und deren Veränderungen im Geschäftsjahr 2005/2006:

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Bestand an Aktien und Bezugsrechten auf Aktien der Organmitglieder in Anzahl        
Aktien 31.08.2005 Zugänge Abgänge 31.08.2006
         
Vorstandsmitglied:        
Matthias Schrader 2.342.675 2.342.675
Thomas Dyckhoff 49.950 49.950
Vorstand, gesamt 2.392.625 2.392.625
         
Aufsichtsratsmitglied:        
Dr. Markus Conrad 1) 127.500 127.500
Reinhard Pöllath
Dieter Heyde
Frank Nörenberg 1.000 1.000
Aufsichtsrat, gesamt 128.500 127.500 1.000
Organmitglieder, gesamt 2.521.125 127.500 2.393.625
         
Bezugsrechte 31.08.2005 Zugänge Abgänge 31.08.2006
         
Vorstandsmitglied:        
Matthias Schrader
Thomas Dyckhoff 25.000 25.000
Vorstand, gesamt 25.000 25.000
         
Aufsichtsratsmitglied:        
Dr. Markus Conrad
Reinhard Pöllath
Dieter Heyde
Frank Nörenberg
Aufsichtsrat, gesamt
Organmitglieder, gesamt 25.000 25.000
         
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10.6 Entsprechenserklärung zur Übernahme der Empfehlungen der „Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex“

Am 21. November 2005 haben Vorstand und Aufsichtsrat die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären auf der Website der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht.

Hamburg, im Oktober 2006

Matthias Schrader    Thomas Dyckhoff

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