4.4 Cashflow
Im Verlauf des Geschäftsjahres 2005/2006 nahm die aus liquiden Mitteln und Zahlungsmitteläquivalenten – das sind im Wesentlichen verzinsliche Wertpapiere mit einer Laufzeit bzw. Duration von weniger als drei Monaten – bestehende Liquiditätsreserve um knapp 0,6 Mio. € von 10,6 Mio. € am 31. August 2005 auf 10,0 Mio. € am 31. August 2006 ab. Die im Vergleich zu den Vorjahren hohen Ausgaben für Investitionen von knapp 0,8 Mio. € konnten nicht durch den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von 0,2 Mio. € gedeckt werden.
Veränderung der liquiden Mittel und Zahlungsmitteläquivalente in Mio. €
Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit fiel im Geschäftsjahr 2005/2006 mit 0,2 Mio. € vergleichsweise niedrig aus. Ein großer Teil des um Abschreibungen und andere nicht liquiditätswirksame Erträge und Aufwendungen bereinigten Jahresergebnisses von insgesamt 1,4 Mio. € war zum Bilanzstichtag in einem erheblich erhöhten Nettoumlaufvermögen, vor allem in Forderungen gegenüber Kunden, gebunden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen über das Maß, das man im Rahmen der Geschäftsausweitung erwarten würde, an, da gerade die Abrechnungsvolumina für im Juli und August erbrachte Leistungen besonders hoch ausgefallen und am Bilanzstichtag noch nicht zur Zahlung fällig waren.
Dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit standen Investitionsausgaben in Höhe von knapp 0,8 Mio. € gegenüber. Im Zusammenhang mit dem Bezug neuer Büroräume in Hamburg Ende Juli 2006 investierte SinnerSchrader in Mietereinbauten 0,3 Mio. € und in die Neuanschaffung von Büro- und Geschäftsausstattung 0,1 Mio. €. Weitere 0,3 Mio. € wurden in EDV-Hardware investiert. Für rd. 0,1 Mio. € wurde das im Segment Interaktive Dienste zur Erbringung von Hostingdienstleistungen betriebene Rechenzentrum erweitert. Ersatz- und Erweiterungsbeschaffungen für die eigengenutzten zentralen Server- und Netzwerkeinrichtungen sowie die Arbeitsplatzausstattung machten rd. 0,2 Mio. € aus. Darüber hinaus wurden knapp 0,1 Mio. € in Updates und die Erweiterung der zentralen Buchhaltungs- und Controllingsysteme investiert.