Geschäftsbericht 2005/2006 / Service / Höhepunkte

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Höhepunkte

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Innovationen schaffen einzigartige Produkte und damit Wachstum. Wettbewerbsvorteile entstehen immer weniger durch Kostenvorteile als vielmehr durch neue, die Regeln brechende Ideen, mit denen Unternehmen ihre Kunden begeistern und echten Mehrwert bieten.


Erfolgreich ist, wer Kundenbedürfnisse nicht nur als Erster erkennt, sondern sie auch schnell in Produkt-, Service- und Marketinginnovationen übersetzt und konsequent umsetzt. Der Schlüssel dafür ist immer öfter das Internet.

Seit der Gründung vor zehn Jahren unterstützt SinnerSchrader Startups und Top-500-Unternehmen dabei, innovative Ideen durch digitale Kommunikations- und Transaktionsplattformen im Markt zu etablieren. Das Ergebnis ist eine kontinuierliche Serie von Innovationsgeschichten, konsequent umgesetzt.

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Als SinnerSchrader 1996 an den Start ging, nutzten weniger als 4 Millionen Menschen in Deutschland das Internet, waren Reisen noch nicht online buchbar und DSL-Anschlüsse Zukunftsmusik, hatte das Wort „googeln“ noch keine Bedeutung und feierte Amazon mit einem Jahresumsatz von rd. 15 Mio. US-$ gerade seinen ersten Geburtstag.

2006 sind fast 39 Millionen Menschen in Deutschland online, buchen 13 Millionen von ihnen Reisen über das Internet, verfügen ebenso viele über einen breitbandigen DSL-Zugang, nimmt die 24. Duden-Auflage „googeln“ als Begriff für das Suchen im Internet auf und erwartet Amazon als weltweit größter Onlinehändler einen Jahresumsatz von über 10 Mrd. US-$.

In den zurückliegenden zehn Jahren ist das Internet durch zahlreiche große und kleine Innovationen fester Bestandteil der täglichen Lebenswelt vieler Menschen geworden – zehn Jahre, in denen SinnerSchrader als Partner für Start-ups und etablierte Unternehmen gleichermaßen die Entwicklung des Internets in Deutschland mitgestaltet hat.

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Umsatz nach Quartalen in T€

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Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2006/2007 sind die Rahmendaten für die Geschäftsentwicklung von SinnerSchrader unverändert positiv. Die Bedeutung des Internets für die Gestaltung der Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden wird weiter zunehmen. Der im Jahr 2005 begonnene Siegeszug des Suchmaschinenmarketings und die im laufenden Jahr mit dem Schlagwort „Web 2.0“ belegte Veränderung hin zu immer mehr Interaktion unter und mit den Nutzern/Kunden von Internetsystemen dokumentieren die Dynamik, mit der sich das Internetgeschäft weiterentwickelt. US-amerikanische CEOs halten auch 2006 nach der jährlich von Deloitte durchgeführten Technology-Fast-500-Umfrage das Industriesegment „Internet/IP“ mit Blick auf die kommenden drei Jahre für das wachstumsstärkste Segment. Bei einer insgesamt positiven Erwartung für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland, für die die Belastung durch die anstehende Mehrwertsteuererhöhung an Bedeutung abzunehmen scheint, geht SinnerSchrader von zweistelligen Wachstumsraten im deutschen Markt für Interactive-Dienstleistungen aus.

Aufgrund des positiven Gesamtumfelds, der Marktposition als einer der fünf größten
Internetdienstleister in Deutschland und der derzeitigen Auftragsbestände erwartet
SinnerSchrader für das Geschäftsjahr 2006/2007 ein organisches Umsatzwachstum in der Größenordung von 15 % auf über 18 Mio. €.

Nachdem mit dem Umzug in neue Büroräume in Hamburg im Juli 2006 die letzte Altlast aus der Boomphase 1999/2000 bereinigt werden konnte, wird SinnerSchrader im Geschäftsjahr 2006/2007 der mittelfristigen Zielsetzung einer operativen Marge zwischen 10 % und 12 % ein deutliches Stück näher kommen. Das operative Ergebnis (EBITA) wird sich nach derzeitiger Prognose gegenüber dem im Geschäftsjahr 2005/2006 erreichten verdoppeln und in der Größenordnung von 1,2 Mio. € liegen.

Alle Geschäftssegmente werden zur geplanten Steigerung von Umsatz und Ergebnis beitragen. Nach starken Wachstumsraten im Segment Interaktive Dienste in den Geschäftsjahren 2004/2005 und 2005/2006 soll dabei 2006/2007 die Dynamik in den Segmenten Interaktive Software und Interaktives Marketing zunehmen.

Da die Vorteile der steuerlichen Verlustverrechnung bereits in der Gewinn- und Verlustrechnung 2005/2006 zu berücksichtigen waren, wird die operative Entwicklung nur eingeschränkt auf den Jahresüberschuss durchschlagen.

Für 2007/2008 rechnet SinnerSchrader damit, das zweistellige Umsatzwachstum fort­setzen und das EBITA weiter überproportional steigern zu können.
   
Darüber hinaus bleibt es ein Ziel von SinnerSchrader, durch Akquisitionen das Dienstleistungsportfolio zu erweitern und weitere Wachstums- und Ergebnispotenziale zu erschließen.

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